ZF Friedrichshafen streicht 14.000 Jobs – doch ohne Kündigungen

Autozulieferer ZF kündigt umfassendes Sparprogramm an - Allianz mit Mitarbeitern - ZF Friedrichshafen streicht 14.000 Jobs – doch ohne Kündigungen
ZF Friedrichshafen kündigt umfangreiche Umstrukturierung an, um Kosten zu sparen und Wettbewerbsfähigkeit zu stärken
Der Technologiekonzern ZF Friedrichshafen hat weitreichende Restrukturierungspläne bekannt gegeben, mit denen die Kosten gesenkt und die Wettbewerbsfähigkeit gestärkt werden sollen. Bis 2028 soll die Belegschaft um 14.000 Stellen abgebaut werden, davon entfallen 7.600 auf die größte Sparten des Unternehmens bis 2030. Für die Beschäftigten sehen die Pläne Änderungen bei den Arbeitszeiten sowie verschobene Lohnerhöhungen vor.
Die Umstrukturierung wurde im Sommer 2024 nach monatelangen Verhandlungen beschlossen. Demnach wird in der Sparte E-Mobilität die wöchentliche Arbeitszeit bis Ende 2027 um etwa sieben Prozent reduziert. Eine geplante Lohnerhöhung von 3,1 Prozent, die ursprünglich für April 2026 vorgesehen war, wurde auf Oktober verschoben – eine Maßnahme, die rund 500 Millionen Euro einspart.
ZF schließt betriebsbedingte Kündigungen aus und bietet stattdessen ein Sozialprogramm mit Abfindungen und Umschulungsmöglichkeiten für betroffene Mitarbeiter an. Barbara Resch von der IG Metall begrüßte die Einigung und betonte, sie gebe den Beschäftigten eine klare Perspektive im Unternehmen. Konzernchef Mathias Miedreich bezeichnete die Vereinbarung als „Meilenstein“, um die Marktposition von ZF zu verbessern. Seit Juli 2022 führt Dr. Holger Klein das Unternehmen, nachdem er die Nachfolge von Wolfgang-Henning Scheider angetreten hatte. Trotz früherer Überlegungen bestätigte ZF, die Sparte E-Mobilität nicht auszugliedern – der Geschäftsbereich bleibt damit erhalten.
Die Maßnahmen sehen vor, dass ZF in den kommenden Jahren seine Belegschaft deutlich verringert, ohne jedoch Zwangsentlassungen vorzunehmen. Die Mitarbeiter in der E-Mobilität-Sparte werden kürzere Wochen arbeiten, und Lohnerhöhungen wurden verschoben, um die Kosten zu drücken. Ziel der Schritte ist es, die finanzielle Stabilität des Konzerns zu festigen und seine langfristige Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.

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