G9-Ausbau in Baden-Württemberg: Bürgerinitiative scheitert mit Elternpetition

Neue Initiative für G9 für alle Klassen gescheitert - G9-Ausbau in Baden-Württemberg: Bürgerinitiative scheitert mit Elternpetition
Bürgerinitiative in Baden-Württemberg scheitert mit Forderung nach Ausbau des G9-Angebots
Eine Bürgerinitiative in Baden-Württemberg ist mit ihrem Vorstoß gescheitert, das Wahlrecht zwischen dem kürzeren G8- und dem längeren G9-Bildungsweg für ältere Schülerinnen und Schüler des Schülerportals auszuweiten. Die von Eltern getragene Kampagne sammelte lediglich 27.000 Unterschriften – deutlich weniger als die benötigten 40.000, um eine parlamentarische Debatte zu erzwingen. Die Initiatoren hatten gehofft, dass Schülerinnen und Schüler der höheren Jahrgänge noch vor der vollständigen Umstellung des Landes auf G9 im Schuljahr 2025/26 zwischen den beiden Modellen wählen können.
Ziel der Petition war es, die neunjährige Gymnasialzeit (G9) auch für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen sechs bis neun zu öffnen. Die baden-württembergische Landesregierung plant zwar, G9 bis 2025/26 flächendeckend an allen Gymnasien wieder einzuführen, doch beginnt die Umstellung zunächst nur mit den fünften und sechsten Klassen. Ältere Jahrgänge bleiben damit vorerst im kürzeren G8-System – eine Regelung, die bei vielen Eltern auf Kritik stößt.
Gegenwind kam von mehreren Seiten, darunter von den Verbänden der Gymnasiallehrkräfte und dem Landeselternbeirat. Diese Gruppen sprachen sich gegen den Vorstoß aus und trugen so zum Scheitern der Initiative bei. Bereits zuvor hatte die Kampagne versucht, ein Volksbegehren anzustoßen, doch das Innenministerium blockierte dies mit Verweis auf verfassungsrechtliche Bedenken. Trotz des Rückschlags kündigten die Organisatoren an, sich weiterhin in der Bildungspolitik zu engagieren. Sie wollen ihre Forderungen erneut vorbringen, sobald die politischen Rahmenbedingungen günstiger sind.
Das Scheitern der Petition bedeutet, dass ältere Schülerinnen und Schüler keine Wahlmöglichkeit für G9 mehr erhalten, bevor das Land die Umstellung vollständig vollzogen hat. Da die notwendigen 40.000 Unterschriften fehlen, wird das Thema nicht im Landtag behandelt. Dennoch könnte das weitere Engagement der Initiative Einfluss darauf nehmen, wie Baden-Württemberg den Übergang zurück zu G9 gestaltet.

Rasender Fahrer ohne Führerschein löst in Berlin Neujahrs-Chaos aus
Ein junger Fahrer setzt Berlin an Silvester in Atem – mit gefälschten Kennzeichen, Drogen im Blut und null Rücksicht. Wie die Polizei ihn stoppte.

Kreissparkasse Ravensburg sucht Backoffice-Assistent:in für Private Banking
Ein strukturiertes Arbeitsumfeld, 32 Tage Urlaub und regionale Verankerung: Hier wartet Ihre Chance im Vermögensmanagement. Bewerbung bis 24. Oktober 2025.

Fernmeldetürme in Deutschland: Zwischen Verfall und Hoffnung auf Rettung
Sie waren einst Symbole des Fortschritts, heute kämpfen sie ums Überleben. Während **Dresdens** Turm auf Bundesgelder hofft, droht anderen der Abriss. Wer zahlt die Millionen?