Volkswagen-Luxusmarke kämpft mit schwachen Absätzen und Kurssturz von über 7 Prozent
Volkswagen-Luxusmarke kämpft mit schwachen Absätzen und Kurssturz von über 7 Prozent
Die Luxussparte von Volkswagen gerät zunehmend unter Druck, nachdem schwache Absatzzahlen in China und den USA die Geschäftsentwicklung im Jahr 2025 belastet haben. Das Unternehmen kämpft nun damit, seine Gewinnziele zu erreichen – Analysten warnen vor weiteren Rückgängen. Am Montag stürzte der Aktienkurs um über 7 Prozent ab, der stärkste Einbruch unter den im europäischen STOXX 600 gelisteten Firmen an diesem Tag.
Die Probleme des Autobauers haben ihre Ursache in der nachlassenden Nachfrage auf wichtigen Märkten. China, einst die profitabelste Region, hat sich aufgrund wachsenden Wettbewerbs und höherer Kosten zu einer finanziellen Belastung entwickelt. Auch in den USA schwächeln die Verkäufe, sodass der Marke weniger hochvolumige Modelle bleiben, um die Umsätze zu stützen.
Der Wandel weg von Verbrennern verschärft die Lage zusätzlich. Ältere Versionen der Baureihen Macan und 718 wurden auslaufen lassen, doch die Nachfrage nach ihren elektrischen Nachfolgern bleibt verhalten. Da vor 2027 oder 2028 keine größeren neuen SUV- oder E-Auto-Modelle geplant sind, steht das Unternehmen vor einer längeren Phase ohne bedeutende Neuerscheinungen. Die Gewinnmargen geraten dadurch unter Druck. Analysten der Oddo BHF haben ihre Prognosen für 2026 deutlich nach unten korrigiert und frühere Schätzungen als "zu optimistisch" bezeichnet. Die Barclays ging noch einen Schritt weiter, stufte die Aktie auf "Underweight" herab und setzte ein Kursziel von 40 Euro fest. Die allgemeine Einschätzung bleibt zwar bei "Halten" mit einem durchschnittlichen Ziel von 45,98 Euro – doch der aktuelle Aktienkurs liegt deutlich näher am 52-Wochen-Tief als am Höchststand.
Währungschwankungen und schrumpfende Margen bei Elektrofahrzeugen verschärfen die Herausforderungen zusätzlich. Die operative Marge könnte bis 2026 auf 10 bis 15 Prozent fallen – deutlich unter dem angestrebten Zielkorridor von 17 bis 19 Prozent.
Die nahen Aussichten des Autobauers bleiben ungewiss. Ohne neue hochvolumige Modelle bis mindestens 2027 wird das Umsatzwachstum voraussichtlich schwach bleiben. Gleichzeitig rechnen Analysten im kommenden Jahr mit weiterem Druck auf die Margen und die Aktienperformance.
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