ZF-Chef Miedreich will Schuldenberg von 10,6 Milliarden Euro abbauen – bis 2028 fallen 14.000 Jobs weg

Dies ist das wichtigste Ziel des neuen ZF-CEOs - ZF-Chef Miedreich will Schuldenberg von 10,6 Milliarden Euro abbauen – bis 2028 fallen 14.000 Jobs weg
Das wichtigste Ziel des neuen ZF-Chefs
Das wichtigste Ziel des neuen ZF-Chefs
Das wichtigste Ziel des neuen ZF-Chefs
- Dezember 2025, 13:20 Uhr
Der Automobilzulieferer ZF Friedrichshafen am Bodensee ringt mit einer Schuldenlast von 10,6 Milliarden Euro. Für den neuen Vorstandsvorsitzenden Mathias Miedreich hat die Reduzierung dieser Belastung in den kommenden zwei Jahren höchste Priorität – angesichts wachsender finanzieller Herausforderungen.
Die Probleme des Konzerns verschärfen sich durch rückläufige Fahrzeugproduktion, nachlassende Auftragseingänge und den rasanten Wandel hin zur E-Mobilität, die ZF zuletzt in die Verlustzone gedrängt haben.
Die finanziellen Schwierigkeiten sind das Ergebnis jahrelanger expansiver Wachstumspolitik. Übernahmen wie die 7-Milliarden-Euro-Transaktion des US-amerikanischen Nutzfahrzeugtechnik-Spezialisten WABCO im Jahr 2020 stärkten zwar die Marktposition, trieben aber auch die Verschuldung in die Höhe. Zwar stiegen die Umsätze, doch die Manövrierfähigkeit des Unternehmens litt, als die Nachfrage nachließ.
Im Mittelpunkt des umfassenden Umstrukturierungsplans steht nun die Kerndivision Antriebsstrang, die für die Entwicklung und Produktion von Getrieben verantwortlich ist. Bis 2027 will ZF die Kosten um mehr als 500 Millionen Euro senken – unter anderem durch den Abbau von bis zu 14.000 Stellen in Deutschland bis 2028. Miedreich plant zudem, den einzelnen Geschäftsbereichen mehr Eigenständigkeit zu geben, um das Unternehmen schlanker und agiler auf Marktveränderungen reagieren zu lassen.
Einige Bereiche zeigen bereits erste Erholungszeichen. Die Sparte E, die im vergangenen Jahr noch hohe Verluste verbuchte, hat die Wende geschafft und wird 2024 voraussichtlich mit Gewinn abschließen. Um die Schuldenlast weiter zu verringern, prüft ZF den Verkauf nicht zum Kerngeschäft gehörender Einheiten, etwa der ehemaligen Division "Passive Sicherheitstechnik".
Die Restrukturierung wird ZFs Fähigkeit auf die Probe stellen, sich anzupassen und gleichzeitig seine Rolle als wichtiger Zulieferer zu behaupten. Mit Stellenabbau, Vermögensverkäufen und einem stärkeren Fokus auf Effizienz strebt das Unternehmen wieder finanzielle Stabilität an. Ob dies gelingt, hängt davon ab, ob diese Maßnahmen die anhaltenden Herausforderungen der Automobilbranche ausgleichen können.

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