Würth-Gruppe startet 2026 mit Rekordzahlen und Familienstrategie durch
Miriam AlbrechtWürth-Gruppe startet 2026 mit Rekordzahlen und Familienstrategie durch
Die Würth-Gruppe hat starke Finanzzahlen für die ersten vier Monate des Jahres 2026 vorgelegt. Der Umsatz stieg um 3,2 Prozent, während der operative Gewinn um acht Prozent auf knapp 300 Millionen Euro kletterte. Die Unternehmensführung zeigt sich zuversichtlich, dass das Wachstum in diesem Jahr anhalten wird.
Gründer Reinhold Würth, mittlerweile 91 Jahre alt, spielt nach wie vor eine zentrale Rolle im Unternehmen. Seine Enkel Benjamin und Sebastian Würth bekleiden wichtige Führungspositionen, während seine Tochter Bettina Würth dem Stiftungsrat des Unternehmens angehört. Enkelin Maria Würth verantwortet die Unternehmens-Kunstsammlung sowie kulturelle Projekte.
Vorstandsvorsitzender Robert Friedmann betonte, dass die Strategie hoher Lagerbestände während der COVID-19-Pandemie entscheidend gewesen sei. Diese Vorgehensweise hat sich offenbar ausgezahlt: Der aktuelle Lagerwert beläuft sich auf 3,6 Milliarden Euro – ein Plus von 100 Millionen Euro. Friedmann bezeichnete das Unternehmen als fest auf Kurs zur Zielerreichung.
Für den Rest des Jahres 2026 rechnet die Würth-Gruppe mit einem Wachstum im mittleren einstelligen Bereich. Die jüngsten Zahlen deuten darauf hin, dass das Unternehmen in einem herausfordernden Marktumfeld weiterhin robust bleibt.
Mit steigenden Umsätzen und Gewinnen ist die Würth-Gruppe solide in das Jahr 2026 gestartet. Die anhaltende Einbindung der Familie sowie das strategische Lagermanagement haben die Performance des Unternehmens gestützt. Für das laufende Jahr wird ein weiteres moderates Wachstum prognostiziert.






