26 June 2026, 04:07

Woidke lobt Finanzreform – und warnt vor hohen Energiepreisen als Wirtschaftsrisiko

Woidke: Finanzreform bringt Kommunen mehr Planungssicherheit

Woidke lobt Finanzreform – und warnt vor hohen Energiepreisen als Wirtschaftsrisiko

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat eine neue Finanzreform von Bund und Ländern als richtungsweisenden Schritt bezeichnet. Die Vereinbarung zielt auf die steigenden Sozialausgaben ab und soll die Kommunen entlasten. Woidke betonte bei einer jüngsten Konferenz mit dem Bundeskanzler die Bedeutung der Reform.

Bund und Länder haben die Reformen finalisiert, um die finanzielle Belastung der Gemeinden zu verringern. Künftig gilt das Prinzip „Wer bestellt, zahlt“ konsequenter auf allen staatlichen Ebenen. Diese Neuausrichtung soll mehr Planungssicherheit schaffen und die Ausgaben von Ländern und Kommunen begrenzen.

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Auf derselben Konferenz übt Woidke scharfe Kritik an der aktuellen Energiepolitik. Die Energiepreise seien „übermäßig hoch“ und belasteten die wirtschaftliche Entwicklung, so der Ministerpräsident. Bezahlbare Energie sei entscheidend, um Wertschöpfung und Beschäftigung in Deutschland zu stärken. Zudem plädierte er dafür, erneuerbaren Strom verstärkt regional zu nutzen, um die Effizienz zu steigern.

Woidke forderte zusätzliche Maßnahmen zur Stärkung der Wirtschaft. Die bisherigen Ansätze reichten nicht aus, betonte er, und drängte auf weitere Entlastungen für Unternehmen.

Die Reformen führen eine strengere finanzielle Verantwortungsteilung zwischen den staatlichen Ebenen ein. Sie sollen die Haushalte der Kommunen stabilisieren und die Sozialausgaben besser steuern. Woidkes Äußerungen spiegeln dabei die größeren Sorgen um die Energiepreise und deren Auswirkungen auf die wirtschaftliche Stabilität Deutschlands wider.

Quelle