Bundesregierung in der Kritik: Millionen für externe PR-Berater ohne Transparenz
Miriam AlbrechtBundesregierung in der Kritik: Millionen für externe PR-Berater ohne Transparenz
Die Bundesregierung steht wegen ihrer Ausgaben für externe Kommunikationsberater in der Kritik. Besonders die Bereitstellung von bis zu 2,2 Millionen Euro jährlich durch die Wirtschaftsministerin Katherina Reiche hat die Debatte neu entfacht. Der linke Bundestagsabgeordnete Dietmar Bartsch hatte den Staatssekretär im Finanzministerium, Dennis Rohde, um eine detaillierte Aufschlüsselung der Ausgaben für Krisenkommunikation, Imageberatung und strategische PR-Hilfe gebeten. Rohde antwortete jedoch, dass eine Zusammenstellung der geforderten Daten innerhalb einer Woche unmöglich sei.
Bartsch kritisierte diese Antwort als respektlos gegenüber dem Parlament und den Steuerzahlern. Er wirft der Regierung vor, Kürzungen im Sozialbereich zu verschleiern, während gleichzeitig Gelder für externe PR-Berater fließen. Zudem deutet er die Verzögerung als Hinweis darauf, dass es entweder eine große Zahl an Verträgen gibt oder die Ampelkoalition negative Schlagzeilen vermeiden möchte.
Die Regierung weicht weiterhin konkreten Fragen zur Nutzung externer Berater aus. Damit bleibt die Debatte über die Kosten für externe Kommunikationsberater vorerst ungelöst. Die Kritik an den Ausgaben für externe Berater bleibt bestehen, solange die Bundesregierung keine transparente Aufklärung liefert. Die Forderungen nach mehr Transparenz und einer detaillierten Aufschlüsselung der Kosten werden voraussichtlich weiter anhalten.
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