VBE wirft CDU vor: Sanktionen gegen Lehrkräfte sind „unverhältnismäßig“

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Ein Klassenzimmer mit mehreren Mädchen in weißen T-Shirts, die Bücher in der Hand halten, einem Mann und einer Frau im Vordergrund, die diskutieren, und einer gelben Wand mit einem Glasfenster im Hintergrund.

VBE: Lehrer-Sanktionen 'vollkommen unangemessen' - VBE wirft CDU vor: Sanktionen gegen Lehrkräfte sind „unverhältnismäßig“

VBE: Lehrer-Sanktionen 'vollkommen unangemessen'

VBE: Lehrer-Sanktionen 'vollkommen unangemessen'

VBE: Lehrer-Sanktionen 'vollkommen unangemessen'

2025-12-09T03:08:07+00:00

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VBE: Sanktionen gegen Lehrer "völlig unverhältnismäßig"

VBE: Sanktionen gegen Lehrer "völlig unverhältnismäßig"

VBE: Sanktionen gegen Lehrer "völlig unverhältnismäßig"

  1. Dezember 2025, 03:08 Uhr

Die CDU in Baden-Württemberg hat im Rahmen ihres Wahlprogramms Pläne vorgestellt, um gegen leistungsschwache Lehrkräfte vorzugehen. Die Vorschläge umfassen erweiterte Befugnisse für Schulleitungen, um dem vorgeblichen mangelnden Engagement entgegenzuwirken. Der Verband Bildung und Erziehung (VBE), der über 18.000 Lehrkräfte vertritt, kritisiert die Maßnahmen scharf als ungerecht und undurchführbar.

Laut Wahlprogramm der CDU sollen Schulleiter künftig durch strukturiertes Feedback und Entwicklungsvereinbarungen auf Leistungsdefizite reagieren können. Zwar sind direkte Strafen wie Gehaltskürzungen aufgrund des Beamtenstatus ausgeschlossen, doch die Partei strebt klarere Konsequenzen bei Pflichtverstößen an.

Der VBE lehnt diese Pläne kategorisch ab. Die Gewerkschaftsvertreter argumentieren, dass Lehrkräfte bereits überlastet und erschöpft seien – zusätzliche Sanktionen seien daher unangemessen. Statt auf Strafmaßnahmen zu setzen, befürwortet der VBE positive Anreize für besonders engagierte Lehrkräfte, warnt jedoch, dass eine Gegenüberstellung von Schulleitungen und Lehrkräften die Stimmung weiter verschlechtern werde.

Neben der Frage der Verantwortung schlägt die CDU auch vor, besondere Einsatzbereitschaft und Zuverlässigkeit zu belohnen. Das Programm sieht vor, Schulleitungen zu ermächtigen, herausragende Leistungen anzuerkennen, während gleichzeitig der Arbeitsaufwand für Referendare verringert und Bürokratie abgebaut werden soll. Der VBE hingegen betont, dass die Verbesserung der Arbeitsbedingungen – und nicht Sanktionen – Priorität haben müsse.

Ziel der CDU-Vorschläge ist es, leistungsorientierte Prinzipien an Schulen zu stärken. Bei Umsetzung würden Schulleitungen mehr Handlungsspielraum erhalten, um Leistungsmängel zu adressieren. Die Ablehnung des VBE spiegelt eine grundsätzliche Debatte wider, wie Lehrkräfte in Baden-Württemberg am besten unterstützt und bewertet werden sollten.

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