ÖBB bestellt sieben neue batteriebetriebene Flirt-Triebzüge für Niederösterreich
Paul MüllerÖBB bestellt sieben neue batteriebetriebene Flirt-Triebzüge für Niederösterreich
Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) haben bei Stadler Rail sieben weitere batteriebetriebene Flirt-Triebzüge bestellt. Die neuen Einheiten werden ab dem Fahrplan 2029 in Niederösterreich ältere Dieselzüge ersetzen. Der Auftrag erweitert eine bestehende Vereinbarung zwischen den beiden Unternehmen.
Mit der jüngsten Bestellung steigt die Gesamtzahl der Flirt-Triebzüge bei den ÖBB auf 23. Sie folgt einem im Juli 2023 unterzeichneten Rahmenvertrag, der den Erwerb von bis zu 120 batteriebetriebenen Einheiten vorsieht.
Die Produktion erfolgt im Stadler-Werk in Bussnang. Die Auslieferung der neuen Züge ist für 2028 geplant, bevor sie 2029 in den Fahrgastbetrieb gehen.
Sobald sie im Einsatz sind, werden die batteriebetriebenen Flirt-Modelle Strecken in Niederösterreich übernehmen, die derzeit noch von Dieselzügen bedient werden. Mit dem Wechsel soll die Regionalflotte durch umweltfreundlichere Technologie modernisiert werden.
Die erweiterte Bestellung unterstreicht das Engagement der ÖBB für den batteriebetriebenen Schienenverkehr. Die ersten neuen Züge werden 2028 eintreffen, der Regelbetrieb beginnt im Jahr darauf. In Niederösterreich wird es ab 2029 auf ausgewählten Strecken einen vollständigen Ausstieg aus dem Dieselbetrieb geben.






