10 May 2026, 05:01

Neue Beweise belasten Lee Gilley: War der Tod seiner Frau Mord statt Suizid?

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Neue Beweise belasten Lee Gilley: War der Tod seiner Frau Mord statt Suizid?

Im Fall des mutmaßlichen Mordes an seiner schwangeren Frau steht Lee Gilley erneut im Fokus der Ermittler. Neue gerichtsmedizinische Erkenntnisse deuten darauf hin, dass die Verletzungen der Frau auf Erdrosseln und nicht auf Suizid zurückzuführen sind, wie zunächst von Gilley behauptet wurde. Der Verdächtige befindet sich inzwischen in Italien in Haft, nachdem er aus den USA geflohen war. Der Fall begann im März 2024, als Lee Gilley den Notruf alarmierte und angab, seine Frau habe sich das Leben genommen. Unter strengen Auflagen, darunter das Tragen eines GPS-Trackers, war er später gegen eine Kaution von einer Million US-Dollar freigelassen worden. Doch die Ermittler kamen zu dem Schluss, dass Gilley die Todesursache seiner Frau vorsätzlich herbeigeführt hatte.

Die gerichtsmedizinische Untersuchung bestätigte schließlich, dass die Verletzungen auf Erdrosseln hindeuteten. Daraufhin wurde bekannt, dass Gilley das GPS-Überwachungsgerät manipuliert hatte. Dies führte dazu, dass ein Richter die Kaution widerrief und den Entzug der Freilassung anordnete.

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In der Zwischenzeit war Gilley bereits mit einem gefälschten Pass und belgischen Ausweisdokumenten aus den USA geflohen. Aktuell sitzt er in Italien in Haft, wo er Asyl beantragt hat. Die Ermittlungen gegen Lee Gilley laufen weiter, während die Beweise auf eine vorsätzliche Tat hindeuten. Die Justizbehörden arbeiten nun daran, seine Auslieferung zu klären, nachdem er sich durch die Manipulation des GPS-Trackers und die Flucht ins Ausland den Strafverfolgungsmaßnahmen entzogen hatte.

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