Massiver Widerstand gegen künstliche Beschneiung in Schweizer Skigebieten
Ida SchmitzMassiver Widerstand gegen künstliche Beschneiung in Schweizer Skigebieten
Geplante Ausweitung künstlicher Beschneiung in Schweizer Skigebieten stößt auf massiven Widerstand
Die geplante Erweiterung der künstlichen Beschneiung in den Schweizer Skigebieten Leysin und Les Mosses sieht sich mit heftiger Kritik konfrontiert. Über 500 Einsprüche gingen von Anwohnern, Umweltschutzorganisationen und Politikern ein. Der Verein „Nein zu Schneekanonen“ (franz. „Non aux canons à neige“) bestätigte die hohe Zahl der Beschwerden am Montagabend.
Das Vorhaben sieht die Installation von 175 neuen Schneekanonen vor – 109 in Leysin und 66 in Les Mosses. Die Projektträger überarbeiteten die Pläne im Januar, um die Umweltbelastung zu verringern. Dennoch zeigen sich Kritiker weiterhin unüberzeugt.
Zwar sollen mehr als 30 Prozent des für die Kanonen benötigten Stroms aus Turbinen stammen, doch Gegner argumentieren, das Projekt gefährde weiterhin die lokalen Ökosysteme. Die große Anzahl an Einsprüchen deutet auf eine breite Besorgnis über die Ausweitung hin.
Die offiziellen Beschwerden durchlaufen nun ein Prüfverfahren. Die Behörden werden bewerten, ob die überarbeiteten Pläne Umwelt- und Gemeinschaftsstandards erfüllen. Eine endgültige Entscheidung über die Zukunft des Projekts wird in den kommenden Monaten erwartet.






