Kyocera eröffnet Hightech-Werk in Waiblingen für medizinische Keramikimplantate

Kyocera eröffnet Hightech-Werk in Waiblingen für medizinische Keramikimplantate
Vorspann Stihl baut Stellen ab, Bosch schließt. Die Ansiedlung des japanischen Konzerns Kyocera in Waiblingen bringt frischen Auftrieb. Künftig werden in der Nähe des Bahnhofs keramische Implantate hergestellt.
2. Oktober 2025, 10:01 Uhr
Ein neues Hightech-Medizinwerk hat in Waiblingen seine Pforten geöffnet – ein Lichtblick für die Stadt nach der Schließung des Bosch-Werks. Die Kyocera Medical Corporation (KMD) nahm am Mittwoch, 1. Oktober 2025, ihr Produktionszentrum in Betrieb, das sich auf hochmoderne Keramikimplantate spezialisiert. Die in Partnerschaft mit Zirkonzahn errichtete Anlage markiert einen wichtigen Schritt für die regionale Industrie und den Arbeitsmarkt.
Das Werk erstreckt sich über fast 11.000 Quadratmeter in unmittelbarer Nähe zum Waiblinger Bahnhof. Nach der Prüfung von sieben möglichen Standorten im Rems-Murr-Kreis entschied man sich für diesen Ort aufgrund der idealen Rahmenbedingungen. Hier werden künftig medizinische Keramikkomponenten gefertigt, darunter Hüftpfannen und andere präzisionsgefertigte Implantate.
Im Kyocera-Werk entstehen Keramikimplantate, die die Behandlungsmöglichkeiten für Patienten verbessern sollen. Mit automatisierten Prozessen und einer qualifizierten Belegschaft strebt der Standort eine führende Rolle in der Medizinkeramik an. Die Ansiedlung stärkt nicht nur die industrielle Basis Waiblingens, sondern eröffnet auch neue Perspektiven für Arbeitskräfte vor Ort.

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