Heidelberger Druck kämpft mit sinkenden Umsätzen trotz strategischer Wende

Heidelberger Druck kämpft mit sinkenden Umsätzen trotz strategischer Wende
Die Heidelberger Druckmaschinen AG verlagert ihren Fokus auf hybride Drucklösungen und baut seine Software- und Service-Sparten aus. Das für seine Verpackungssysteme bekannte Unternehmen will Kunden künftig von der Produktion bis zum Endprodukt begleiten. Doch trotz dieser strategischen Neuausrichtung bleibt die finanzielle Performance in den letzten Jahren uneinheitlich.
Die Umsätze des Konzerns sind in den vergangenen beiden Geschäftsjahren leicht rückläufig. 2023 erzielte das Unternehmen noch 2,435 Milliarden Euro, 2024 sank der Wert auf 2,395 Milliarden Euro und 2025 weiter auf 2,280 Milliarden Euro. Die Zahl für die zurückliegenden zwölf Monate (TTM) liegt bei 2,343 Milliarden Euro. Auch die Gewinne folgten diesem Abwärtstrend: Sie fielen von 91 Millionen Euro im Jahr 2023 auf lediglich 5 Millionen Euro 2025, mit einer leichten Erholung auf 36 Millionen Euro im TTM-Zeitraum.
Heidelberger Druckmaschinen positioniert sich weiterhin als Systemintegrator für hybride Druck- und Verpackungslösungen. Doch die finanziellen Kennzahlen – geprägt von sinkenden Umsätzen und schwankenden Gewinnen – unterstreichen die anhaltenden Herausforderungen. Bisher haben sich die Expansionsbestrebungen in die Bereiche Verteidigung und Elektromobilität noch nicht in messbarem Wachstum niedergeschlagen.

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