Gregor Deschwanden holt Olympia-Bronze – und ein ungewolltes Tattoo
Gregor Deschwanden hat bei den Olympischen Spielen in Cortina d’Ampezzo die Bronzemedaille im Skispringen gewonnen. Der Sieg stellt einen seltenen Höhepunkt in seiner langen Karriere dar, die bisher nur wenige große Erfolge verzeichnen konnte. Nach dem Triumph feierte er mit Teamkollegen und Konkurrenten in Predazzo.
Die Medaille erkämpfte sich Deschwanden in Predazzo, einem Austragungsort etwa zweieinhalb Autostunden von Cortina d’Ampezzo entfernt. Nach dem Wettbewerb teilte er den emotionalen Moment mit dem Japaner Ren Nikkaido, als beiden das Ergebnis bewusst wurde. Später schloss er sich der Schweizer Skisprungmannschaft an, um in Predazzo weiter zu feiern.
Bevor er Cortina verließ, gönnte er sich ein exquisites Abendessen, um den Augenblick zu genießen, ehe es zurück ins Val di Fiemme ging. Doch bei der Siegerehrung gab es eine Panne: Deschwanden hatte seine offizielle Zeremonienkleidung vergessen. Für die anstehende Veranstaltung wird er stattdessen eine Jacke tragen.
Der Erfolg hat auch eine ungewöhnliche Folge: Aufgrund einer Wette muss sich Deschwanden nun ein Tattoo stechen lassen – wahrscheinlich mit italienischem Essen wie Pizza oder Pasta. Sein Fokus bleibt dennoch auf dem Sport. Bereits am kommenden Samstag wird er beim Wettbewerb auf der Großschanze antreten.
Die Bronzemedaille ist ein bedeutender Erfolg nach Jahren mit begrenzten Erfolgen bei großen Veranstaltungen. Deschwandens nächste Herausforderung steht mit dem Großschanzen-Wettbewerb kurz bevor. Die Tattoo-Wette verleiht seiner Olympischen Erfahrung indes eine humorvolle Note.






