"Frischluft-Fraktion" übernimmt Betriebsrat und setzt auf moderne Arbeitskultur
Ida Schmitz"Frischluft-Fraktion" übernimmt Betriebsrat und setzt auf moderne Arbeitskultur
Der Betriebsrat eines Medienunternehmens hat eine neue Ausrichtung erhalten. Nach den Wahlen im Juni setzt sich das Gremium nun verstärkt für moderne Herausforderungen am Arbeitsplatz ein, wobei mehr als die Hälfte der neuen Mitglieder aus dem redaktionellen Team stammt. Die Geschichte des Betriebsrats reicht bis ins Jahr 1992 zurück. Damals wurde das Gremium nach dem Wechsel zu einem neuen Verlagsmodell gegründet und zunächst von Mitarbeitern der Redaktion geleitet und besetzt. Über 30 Jahre lang stand Wolf Vetter an der Spitze der Gruppe.
Im Juni dieses Jahres gewann die sogenannte 'Frischluft-Fraktion' die Betriebsratswahlen und sicherte sich nahezu alle neun Sitze. Eine Gruppe jüngerer Kolleginnen und Kollegen hatte sich für einen Neuanfang eingesetzt und dabei Themen wie Barrierefreiheit, Diskriminierung und Arbeitsbelastung in den Fokus gerückt.
Als erste Schritte sind nun die Bildung von Teams geplant, die die Belegschaft unterstützen und die Arbeitsbedingungen verbessern sollen. Mit der neuen Zusammensetzung und Ausrichtung wird der Betriebsrat künftig stärker auf aktuelle Bedürfnisse der Mitarbeiter eingehen. Die 'Frischluft-Fraktion' möchte damit eine moderne und inklusive Arbeitskultur fördern.
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