Freiburgs neue Wasserstofftankstelle ebnet Weg zur klimaneutralen **Abfallwirtschaft** bis 2035

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Ein Gebäude mit angeschlossenen Rohren, umgeben von ein paar Pflanzen und Fahrrädern.

Freiburgs neue Wasserstofftankstelle ebnet Weg zur klimaneutralen **Abfallwirtschaft** bis 2035

Neue Wasserstofftankstelle in Freiburg-Eichelbuck eröffnet – Meilenstein für nachhaltige Mobilität

In Freiburg-Eichelbuck hat eine neue Wasserstofftankstelle ihren Betrieb aufgenommen und markiert damit einen wichtigen Schritt hin zu einer klimafreundlichen Verkehrswende. Das Projekt ist eine gemeinsame Initiative der badenova AG & Co. KG, der Stadt Freiburg und der Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg (ASF) und wurde mit rund acht Millionen Euro investiert. Für die Verantwortlichen ist die Anlage ein zentraler Baustein auf dem Weg zur Klimaneutralität der Stadt bis 2035.

Aktuell wird die Tankstelle von einem regionalen Gasversorger beliefert, doch bereits in Planung ist die eigene Wasserstoffproduktion vor Ort. Bis 2026 sollen ein Elektrolyseur und eine Photovoltaikanlage entstehen, die jährlich bis zu 140 Tonnen grünen Wasserstoff erzeugen können. Dieser soll vor allem die Fahrzeuge der Freiburger Abfallwirtschaft antreiben und so eine nachhaltige Müllentsorgung langfristig sichern.

Zudem entsteht bis 2025 ein neuer Solarpark, der sich über 2,4 Hektar an der Ostböschung einer Deponie erstrecken wird. Mit einer Leistung von etwa 2,6 Megawatt Peak (MWp) soll er den Elektrolyseur mit Strom versorgen und so die kontinuierliche Produktion von grünem Wasserstoff gewährleisten. Federführend bei diesem Vorhaben ist die ASF Solar GmbH, ein Joint Venture der ASF und badenovaWÄRMEPLUS. Bereits 4,25 Millionen Euro an Fördermitteln sind für das Projekt gesichert. Stadtvertreter bezeichnen die Initiative als Leuchtturmprojekt für die Region, das Wasserstoffproduktion, Tankstelleninfrastruktur und erneuerbare Energien vereint. Ziel ist es, die Wasserstofftechnologie voranzutreiben und gleichzeitig die Emissionen des kommunalen Fuhrparks zu senken. Bis der Elektrolyseur in Betrieb geht, wird die Tankstelle auf externe Lieferanten angewiesen sein, wobei ab den Sommermonaten auch grüner Wasserstoff verfügbar sein könnte. Die Zusammenarbeit zwischen öffentlichen und privaten Partnern unterstreicht Freiburgs Engagement für saubere Energie und Innovation.

Das Projekt in Eichelbuck bringt Freiburg seinem Ziel, bis 2035 klimaneutral zu werden, ein großes Stück näher. Sobald Elektrolyseur und Solarpark voll funktionsfähig sind, kann der Wasserstoff direkt vor Ort produziert werden – das verringert die Abhängigkeit von externen Bezugsquellen. Gleichzeitig setzt die Initiative Maßstäbe für künftige Wasserstoffprojekte in der Region.

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