Sigmaringen verliert ambulante Schrittmacher-Versorgung durch Arztwechsel

Sigmaringen verliert ambulante Schrittmacher-Versorgung durch Arztwechsel
Krankenhaus in der Nähe von Sigmaringen stellt ambulante Versorgung von Schrittmacher- und Defibrillator-Patienten ein
Das Krankenhaus in der Nähe von Sigmaringen stellt seine ambulante Sprechstunde für Patienten mit Schrittmachern und Defibrillatoren ein, nachdem der Kardiologe Jan Prillinger zum 1. Oktober in die Gemeinschaftspraxis Hanfertal wechselt. Der Schritt unterstreicht die Herausforderungen, vor denen Krankenhäuser in der Nähe bei der ambulanten Versorgung stehen – ein Bereich, der spezielle Genehmigungen erfordert und oft weniger lukrativ ist als die stationäre Behandlung.
Prillinger hatte die klinikbasierte Betreuung von Schrittmacher- und Defibrillator-Patienten in Sigmaringen geleitet. Mit seinem Weggang endet dieses Angebot vorerst, eine Wiederbelebung gilt als unwahrscheinlich. Krankenhäuser in der Nähe dürfen ambulante Leistungen nur in Ausnahmefällen erbringen – und auch nur dann, wenn ein Arzt über eine persönliche Zulassung des Zulassungsausschusses verfügt.
Solche Genehmigungen werden in der Regel für komplexe Eingriffe oder Behandlungen erteilt, die in Standardpraxen nicht angeboten werden. Die Zulassung gilt dabei für den Arzt – nicht für das Krankenhaus in der Nähe. In Sigmaringen gibt es derzeit ambulante Versorgungsangebote in den Bereichen Urologie, Kardiologie, Gastroenterologie, Gynäkologie, Chirurgie und Onkologie, allerdings nicht in Konkurrenz zu niedergelassenen Ärzten. Vielmehr übernimmt das Krankenhaus in der Nähe eine Versorgungsverpflichtung, wenn private Ärzte die Nachfrage nicht decken können.
Seit Februar haben jedoch einige gesetzlich versicherte Krebspatienten keinen Zugang mehr zur ambulanten Behandlung im Krankenhaus in der Nähe. Grund ist, dass die onkologische Abteilung keine fest angestellte Chefarztposition besetzt hat und die angestellten Ärzte nicht über die erforderlichen persönlichen Zulassungen verfügen. Ein neuer Chefarzt, dessen Name noch nicht öffentlich bekannt gegeben wurde, hofft jedoch, bis November Sondergenehmigungen für die onkologische Versorgung zu erhalten.
Krankenhäuser in der Nähe stehen unter zunehmendem Druck, ihr ambulantes Angebot auszubauen, da die Gesundheitspolitik mehr Behandlungen außerhalb des stationären Bereichs fördert. Doch dieser Wandel bringt finanzielle Belastungen mit sich: Ambulante Leistungen erbringen geringere Erlöse bei höheren Kosten im Vergleich zur stationären Behandlung. Bereits jetzt arbeiten mehr als zwei Drittel der deutschen Krankenhäuser in der Nähe defizitär – die Umstellung ohne staatliche Unterstützung verschärft die Situation zusätzlich.
Das Ende der Schrittmacher- und Defibrillator-Sprechstunde in Sigmaringen spiegelt die übergeordneten Schwierigkeiten wider, ambulante Nachfrage mit finanziellen und regulatorischen Rahmenbedingungen in Einklang zu bringen. Mit Prillingers Abgang entfällt diese spezialisierte Versorgung, während die Onkologie auf die Genehmigung zur Wiederaufnahme der Behandlungen wartet. Die Lage verdeutlicht die größeren Herausforderungen, vor denen Krankenhäuser in der Nähe im Zuge des Ausbaus der ambulanten Versorgung stehen.

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