Freiburgs Industriegebiete werden grüner: Wie fünf Kommunen gemeinsam nachhaltige Lösungen umsetzen

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Eine Szene mit mehreren Gebäuden mit Fenstern, grünen Kleidungsstücken, Geschäften, Schildern und umliegenden Bäumen und Pflanzen.

Freiburgs Industriegebiete werden grüner: Wie fünf Kommunen gemeinsam nachhaltige Lösungen umsetzen

Schlüsselveranstaltung zur nachhaltigen Industrieentwicklung in Freiburg

Am 1. Oktober fand im Kreativpark Lokhalle in Freiburg eine zentrale Veranstaltung zur nachhaltigen Entwicklung von Industriegebieten statt. Rund 70 Vertreter:innen aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung kamen zusammen, um über die Zukunft von Gewerbe- und Industrieflächen zu diskutieren. Die Tagung war Teil eines übergeordneten Projekts, das vom Land Baden-Württemberg gefördert wird.

Die unter dem Titel „Industrie – Zukunft – Flächenmanagement“ stehende Veranstaltung wurde vom Verband Region Südlicher Oberrhein (VRSO) und der Wirtschaftsförderung Region Freiburg (WRF) organisiert. Fünf Kommunen – Emmendingen, Freiburg, Heitersheim, Neuenburg am Rhein und Staufen – arbeiten in der Initiative eng zusammen. Staatssekretärin Andrea Lindlohr eröffnete die Diskussionen und betonte die Notwendigkeit einer flächensparenden Entwicklung sowie einer besseren Nutzung bestehender Industriegebiete.

Praktische Beispiele aus Freiburg und Esslingen zeigten auf, wie nachhaltige Lösungen konkret umgesetzt werden können. In einer Podiumsdiskussion wurden anschließend sowohl die Herausforderungen als auch die Chancen erörtert, die mit der ökologischen und wirtschaftlich tragfähigen Gestaltung von Industriezonen einhergehen. Die Teilnehmer:innen analysierten bereits laufende Maßnahmen in der Region. Die Kommunen setzen dabei auf ein breites Spektrum an Strategien, um ihre Gewerbegebiete zu modernisieren: Dazu gehören die Revitalisierung von Brachflächen, der Bau energieeffizienter Gebäude sowie die Installation erneuerbarer Energiesysteme wie Solaranlagen und Wärmepumpen. Intelligente Energienetze, grüne Infrastruktur und ein verbessertes Regenwassermanagement sind ebenfalls Bestandteil der Pläne. Mobilitätskonzepte – etwa der Ausbau von Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge und eine bessere Anbindung an den ÖPNV – sollen die Emissionen senken, während Projekte der Kreislaufwirtschaft Abfälle reduzieren helfen. Digitale Werkzeuge wie GIS-Kartierung und Online-Flächenkataster werden eingeführt, um die Verwaltung der Standorte effizienter zu gestalten. Zudem richten die Kommunen gemeinsame Marketingdienstleistungen, Qualifizierungsprogramme und Innovationszentren ein, um Unternehmen zu unterstützen. Umweltmonitoring und partizipative Governance-Strukturen sorgen dafür, dass lokale Akteur:innen die Veränderungen aktiv mitgestalten können.

Die Veranstaltung endete mit dem Fazit, dass Zusammenarbeit und starke Netzwerke entscheidend sind, um Industriegebiete nachhaltiger zu machen. Durch den Austausch von Ressourcen und Fachwissen streben die Kommunen an, die langfristige Zukunftsfähigkeit ihrer Standorte zu sichern. Das Projekt wird mit Förderung durch Baden-Württemberg fortgesetzt – mit Fokus auf praxisnahe Lösungen für eine grünere und effizientere Zukunft.

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