Florida-Gesetz gekippt: 18- bis 20-Jährige dürfen nun verdeckt Waffen tragen
Miriam AlbrechtFlorida-Gesetz gekippt: 18- bis 20-Jährige dürfen nun verdeckt Waffen tragen
Ein Richter in Florida hat ein staatliches Gesetz für verfassungswidrig erklärt, das Erwachsenen unter 21 Jahren das verdeckte Tragen von Schusswaffen verbietet. Das Urteil von Richter Spencer Levine bezieht sich auf zentrale Präzedenzfälle wie District of Columbia v. Heller und New York State Rifle & Pistol Association v. Bruen. Richter Levine erklärte in seiner Entscheidung, dass das Verbot für Erwachsene zwischen 18 und 20 Jahren nicht mit dem Zweiten Verfassungszusatz vereinbar sei. Er argumentierte, dass diese Altersgruppe zwar ohne Einschränkungen im Militär dienen dürfe, ihre Rechte auf Selbstverteidigung jedoch durch das Gesetz stark beschnitten würden.
Das Gericht fand keine historischen Präzedenzfälle, die ein solches Verbot für junge Erwachsene rechtfertigen würden. Die Entscheidung erfolgte im Zusammenhang mit der Festnahme eines 18-Jährigen im Jahr 2024, dem die Verletzung dieser Vorschrift vorgeworfen wurde.
Die Auslegung des Zweiten Verfassungszusatzes durch den Obersten Gerichtshof der USA stützt die aktuelle Entscheidung. Das Urteil kippt damit das floridianische Gesetz, das das verdeckte Führen von Waffen für diese Altersgruppe einschränkte. Als Folge des Urteils muss der Bundesstaat Florida nun seine Gesetze an die neue Rechtslage anpassen. Die Entscheidung stärkt die Rechte von 18- bis 20-Jährigen auf Selbstverteidigung und setzt ein klares Signal für die Auslegung des Zweiten Verfassungszusatzes.
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