Deutsch-ukrainisches Paar soll illegale russische TV-Sender verbreitet haben

Deutsch-ukrainisches Paar soll illegale russische TV-Sender verbreitet haben
Ein deutscher Mann und seine ukrainische Ehefrau stehen unter Verdacht, russische Fernsehsender über das Internet angeboten zu haben – ein Verstoß gegen die EU-Sanktionen. Die Behörden haben ihr Vermögen eingefroren und technische Geräte beschlagnahmt, die mit dem Betrieb des IPTV-Dienstes in Verbindung stehen. Dem Paar wird vorgeworfen, seit Anfang 2022 einen illegalen IPTV-Dienst betrieben zu haben.
Das Landgericht Karlsruhe verfügte die Kontensperrung, um die mutmaßlich illegal erwirtschafteten Einnahmen in Höhe von etwa 120.000 Euro zu beschlagnahmen. Bei Durchsuchungen beschlagnahmten die Ermittler technische Ausrüstung, Unterlagen sowie 40.000 Euro Bargeld. Auch die Domain, über die der IPTV-Dienst betrieben wurde, wurde offline genommen.
Die beschlagnahmten Gelder und Geräte bleiben vorerst unter gerichtlicher Kontrolle, während die Ermittlungen andauern. Bei einer Verurteilung drohen dem Paar Haftstrafen sowie der endgültige Verlust der illegalen Gewinne. Wann der Prozess beginnen soll, haben die Behörden noch nicht bekannt gegeben.

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