CNTE in Mexiko kämpft um Rentenansprüche für Lehrkräfte gegen ISSSTE-Reform
Lotta BrandtCNTE in Mexiko kämpft um Rentenansprüche für Lehrkräfte gegen ISSSTE-Reform
Die Nationale Koordinierungsstelle der Bildungswerker (CNTE) in Mexiko bleibt bei ihrer Forderung nach der Abschaffung des ISSSTE-Gesetzes von 2007 unnachgiebig. Die Gewerkschaft argumentiert, dass das Gesetz viele Lehrkräfte ohne Rentenanspruch in den Ruhestand entlässt und damit ihre finanzielle Absicherung gefährdet. Die CNTE besteht darauf, dass das umstrittene Gesetz vollständig zurückgenommen werden muss. Die gemeinsame Sorge der Mitglieder ist es, dass ohne diese Änderung zahlreiche Lehrkräfte ohne ausreichende Altersvorsorge aus dem Berufsleben ausscheiden müssten.
Die Regierung hatte als Kompromissvorschlag die Stärkung von PENSIONISSSTE angeboten, dabei aber am System der individuellen Konten festgehalten. Diesen Vorschlag lehnte die CNTE kategorisch ab.
Zusätzlich zu ihren Forderungen nach sozialer Absicherung vertritt die Bewegung das Ziel, die öffentliche Bildung zu verteidigen und Demokratisierungsprozesse in Schulen und der Gesellschaft voranzutreiben. Eine Lehrerin aus Chiapas betonte, der Staat müsse die volle Verantwortung für die Altersvorsorge der Lehrkräfte übernehmen. Während die CNTE ihre nächsten Schritte prüft, zeichnen sich weitere Demonstrationen ab. Die Gewerkschaft wird zunächst eine interne Bestandsaufnahme vornehmen, schließt aber zusätzliche Aktionen nicht aus, um ihre Ziele durchzusetzen.
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