Chaos nach der Langen Nacht der Museen: Besucher sitzen in Leipzig fest
Paul MüllerChaos nach der Langen Nacht der Museen: Besucher sitzen in Leipzig fest
Tausende Menschen besuchten am Wochenende die Lange Nacht der Museen in Leipzig und Halle. Das Event bot Führungen in Häusern wie dem Grassimuseum für Angewandte Kunst und dem Händel-Haus. Doch für viele endete der Abend in Frust, als sie den Heimweg antraten.
Die Probleme begannen nach Mitternacht am Leipziger Hauptbahnhof. Dutzende Besucher saßen fest, nachdem der S5-Zug nach Halle-Trotha hoffnungslos überfüllt war. Bereits zuvor war die S3-Verbindung nach Halle ausgefallen, was zu Verspätungen führte und Reisenden kaum Alternativen ließ.
Der nächste verfügbare Zug sollte erst in über einer Stunde fahren. Viele Teilnehmer, die sich auf das kostenlose Nahverkehrsticket der Museumsnacht verließen, standen plötzlich vor einem Problem. Einige äußerten ihren Ärger über die chaotische Rückreise in den sozialen Medien.
Noch am frühen Abend hatte die Veranstaltung große Menschenmengen angezogen. In Leipzig öffneten Häuser wie das Bach-Museum und das Museum der bildenden Künste ihre Türen. In Halle gehörten das Kunstmuseum Moritzburg und das Landesmuseum für Vorgeschichte zum Programm.
Die überfüllten Züge machten es den Besuchern schwer, nach der Veranstaltung nach Hause zu kommen. Der kostenlose ÖPNV war zwar im Ticket inbegriffen, doch der plötzliche Andrang überlastete das System. Die Veranstalter könnten für künftige Auflagen ihre Transportplanung überdenken müssen.






