Bosch übertrifft 2017 alle Erwartungen – und plant Milliardeninvestition in Batteriezellen
Paul MüllerBosch übertrifft 2017 alle Erwartungen – und plant Milliardeninvestition in Batteriezellen
Bosch meldet starke Finanzzahlen für 2017 – Umsatz und Gewinne steigen in SchlüsselmärktenUnternehmen prüft Milliardeninvestition in die Produktion von Autobatteriezellen
Bosch verzeichnete für das Jahr 2017 ein kräftiges Wachstum: Umsatz und Gewinne stiegen in den wichtigsten Märkten deutlich. Zudem kündigte der Konzern an, eine große Investition in die Herstellung von Batteriezellen für Autos zu prüfen.
Im vergangenen Jahr erhöhte Bosch seinen weltweiten Umsatz um 6,7 Prozent auf 78,0 Milliarden Euro und übertraf damit die eigenen Prognosen. Besonders dynamisch entwickelte sich die Region Asien-Pazifik, wo die Erlöse um 14 Prozent auf 23,6 Milliarden Euro kletterten. Das operative Ergebnis (EBIT) stieg deutlich auf rund 5,3 Milliarden Euro, wodurch die EBIT-Marge auf 6,8 Prozent anwuchs.
Die Sparten für Automobilzulieferungen trugen maßgeblich zu diesem Erfolg bei: Hier stieg der Umsatz um 7,8 Prozent auf 47,4 Milliarden Euro. Für 2018 rechnet Bosch mit einem Wachstum von 2 bis 3 Prozent und strebt eine EBIT-Marge von 7,5 Prozent an.
Aktuell erwägt das Unternehmen eine Investition in Höhe von 20 Milliarden Euro, um in die Zellfertigung für Autobatterien einzusteigen. Eine finale Entscheidung über das Vorhaben soll in den kommenden Wochen fallen. Bei einer Zustimmung peilt Bosch an, bis 2030 einen Marktanteil von 20 Prozent in diesem Segment zu erreichen.
Die Zahlen für 2017 belegen, dass Bosch sein Umsatz- und Ergebniswachstum weiter vorantreibt. Der mögliche Einstieg in die Batteriezellenproduktion könnte die Marktposition des Konzerns zusätzlich stärken. Über die geplante 20-Milliarden-Investition wird bald entschieden.






