Berlin zeigt Zilles verborgene Meisterwerke – eine seltene Chance für Kunstfans
Berlin zeigt Zilles verborgene Meisterwerke – eine seltene Chance für Kunstfans
Eine neue Ausstellung in Berlin holt selten gezeigte Werke Heinrich Zilles aus der Versenkung
Der Künstler, berühmt für seine scharfsinnigen Darstellungen des Arbeiterlebens im Berlin des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts, gilt bis heute als kulturelle Ikone. Doch viele seiner bedeutendsten Werke lagen jahrelang verborgen – in Depots oder Privatsammlungen weggeschlossen.
Heinrich Zille (1858–1929) wurde durch seine schonungslosen Zeichnungen der ärmsten Berliner Familien bekannt. Seine Skizzen enthüllten die harte Realität des Mietskasernen-Daseins und brachten ihm sowohl Bewunderung als auch Kontroversen ein. Weniger bekannt sind dagegen seine pornografischen Arbeiten, die er unter Pseudonym anfertigte, um über die Runden zu kommen. Das Zille-Museum im Berliner Nikolaiviertel zeigt einige dieser gewagten Stücke in einer diskreten Ecke – mit Warnhinweisen für Eltern.
Das Museum selbst besitzt jedoch keine Originale Zilles. Stattdessen ist es vollständig auf Leihgaben – sowohl temporäre als auch dauerhafte – angewiesen, um seine Ausstellungen am Leben zu halten. Eine der größten öffentlichen Sammlungen, im Besitz der Zille-Stiftung, umfasst über 2.000 Zeichnungen, Drucke und Gemälde, die 1967 vom Märkischen Museum übernommen wurden. Doch seit der Gründung der Stiftung 2003 lagern diese Werke unzugänglich für die Öffentlichkeit. Das Märkische Museum wiederum bewahrt die größte institutionelle Zille-Sammlung auf – ebenfalls unter Verschluss. Die aktuelle Schau Heinrich Zille – Das Original: Verborgene Werke bietet nun eine seltene Gelegenheit, das technische Können des Künstlers zu erleben. Bis Juli sind hier Stücke zu sehen, die von Privatleihgebern wie Friede Springer, der Witwe des Medienmagnaten Axel Springer, zur Verfügung gestellt wurden. Sie besitzt die größte private Zille-Sammlung. Zilles Urenkel Heinjörg Preetz-Zille dankte den Leihgebern öffentlich für ihre Unterstützung. Auch der Kunsthistoriker Matthias Flügge hob Zilles Genie hervor und verwies auf die Anerkennung durch den Bildhauer Ernst Barlach.
Trotz seines kulturellen Werts steht das Zille-Museum vor einer ungewissen Zukunft. Die Mitarbeiter appellieren an die Besucher, durch Mundpropaganda zum Erhalt beizutragen. Die Ausstellung gewährt Einblicke in Zilles weniger bekannte Werke – von gesellschaftskritischen Darstellungen bis hin zu privaten Aufträgen. Ohne dauerhafte Förderung oder eigene Bestände ist das Museum auf öffentliches Interesse angewiesen, um offen bleiben zu können. Noch sind diese versteckten Schätze zu sehen – doch ihr langfristiges Schicksal bleibt ungewiss.
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