29 April 2026, 11:01

Belarus plant eigenes McDonald's – mit Lukaschenkos Segen und lokalen Zutaten

Ein rotes und weißes Kissen mit der Aufschrift 'Gerechtigkeit für Belarus' auf weißem Hintergrund.

Belarus plant eigenes McDonald's – mit Lukaschenkos Segen und lokalen Zutaten

Belarus hat Pläne bekannt gegeben, eine lokale Version von McDonald's zu eröffnen, nachdem der Fast-Food-Riese das Land verlassen hat. Präsident Alexander Lukaschenko besuchte eine neue Restaurantbaustelle und erklärte: "Lasst uns zu McDonald's gehen", womit er den staatlich unterstützten Ersatz in den Fokus rückte. Der Schritt folgt einem Muster politisch motivierter Gesten im Zusammenhang mit den internationalen Beziehungen.

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Der Rückzug von McDonald's aus Belarus erfolgte im Rahmen größerer wirtschaftlicher Umbrüche in der Region. Als Reaktion darauf kündigten die Behörden an, eine einheimische Alternative mit ausschließlich heimischen Ressourcen zu schaffen. Lukaschenko betonte, die neue Kette werde sich auf "belarussische Arbeitskräfte, belarussische Ausrüstung, belarussische Produkte" stützen.

Die Ankündigung erfolgte kurz nach der Freilassung mehrerer politischer Gefangener. Dies passt zu einem wiederkehrenden Muster, bei dem frühere Besuche von US-Vertretern in Minsk mit Amnestien für Häftlinge einhergingen. Die Begnadigten wurden jedoch später aus dem Land ausgewiesen.

Die neue Fast-Food-Kette wird unabhängig von McDonald's betrieben und setzt auf lokale Zutaten und Personal. Der staatliche Vorstoß zur Eigenständigkeit ist Teil umfassender Bemühungen, ausländischen Einfluss zu verringern. Gleichzeitig fügt die Freilassung und Ausweisung der Gefangenen eine weitere Facette zur sich wandelnden politischen Landschaft in Belarus hinzu.

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