Wie David Hockney Los Angeles mit seiner Kunst neu erfand und prägte
David Hockneys Kunst erlangte in den 1990er-Jahren in Los Angeles große Beliebtheit. Seine lebendigen Darstellungen der städtischen Landschaften, Swimmingpools und tropischen Hinterhöfe wurden ikonisch. Die New York Times ehrte ihn einst mit dem schmeichelhaften Titel „Wie David Hockney Los Angeles lehrte, sich selbst zu sehen“.
Hockneys Werke zeigten oft berühmte Motive aus Los Angeles wie den Mulholland Drive oder den Pearblossom Highway. Daneben schuf er Bilder von Pools und üppigen Gärten, eingerahmt von Hügeln und dem Ozean. Seine Kunst war überall präsent – auf Flohmärkten, in Einkaufszentren und in Rahmenhandlungen wie Aron Brothers oder Michaels.
Der Künstler befürwortete sogar die Vervielfältigung seiner Werke als Poster und sagte dazu: „Die Poster sind es wert, aufgehoben zu werden – die Leute mögen sie vielleicht; sie können sie an die Wand hängen.“ Ein Bewunderer entdeckte seinen ersten Hockney-Druck auf einem Flohmarkt für wenig Geld. Damals lebte er in einem kleinen, dunklen Raum, doch Hockneys helle, zuversichtliche Vision inspirierte ihn.
Kritiker warfen Hockney später vor, sein Bild von Los Angeles sei einseitig und übermäßig idealisiert. Dennoch prägte seine Kunst weiterhin viele Menschen – darunter auch den Autor dieses Textes, der später einen kleinen Pool in seinem eigenen Garten anlegte. Hockneys zugängliche und optimistische Kunst hinterließ in Los Angeles bleibende Spuren. Sie regte die Menschen an, ihre Umgebung neu zu denken und Elemente seiner Vision in ihr eigenes Leben zu übertragen. Seine Poster und Drucke sind bis heute bei denen beliebt, die seinen unverwechselbaren Stil schätzen.






