Warnstreiks im Stuttgarter öffentlichen Dienst: Kulturstätten drohen zu schließen

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Eine Gruppe von Menschen steht vor einem Gebäude mit Säulen und einer Tür, hält ein Transparent mit Text, Fahnen mit Stangen und Ballons und nimmt an einem Klimastreik in Deutschland teil.Admin User

Streiks angekündigt - Wilhelma und Theater betroffen - Warnstreiks im Stuttgarter öffentlichen Dienst: Kulturstätten drohen zu schließen

Beschäftigte im öffentlichen Dienst in Stuttgart wollen am kommenden Dienstag, den 20. Januar 2026, Warnstreiks durchführen. Die Aktion folgt auf gescheiterte Tarifverhandlungen, bei denen Gewerkschaften höhere Löhne für knapp 920.000 Mitarbeiter in der gesamten Region fordern. Mit Einschränkungen ist an zentralen Kulturstätten wie dem Zoologisch-Botanischen Garten Wilhelma und dem Staatstheater zu rechnen.

Die Streiks erfolgen, nachdem die zweite Verhandlungsrunde ohne ergebnisse abgebrochen wurde. Die Gewerkschaft Ver.di und der dbb beamtenbund und tarifunion setzen sich für eine Lohnerhöhung von 7 Prozent oder mindestens 300 Euro mehr pro Monat für jeden Beschäftigten ein. Da keine ergebnisse erzielt wurden, sind die finalen Verhandlungen nun für den 11. bis 13. Februar angesetzt.

Am Dienstag könnten die Arbeitsniederlegungen ein breites Spektrum an Dienstleistungen betreffen. Neben Wilhelma und dem Staatstheater könnte auch die Staatsgalerie geschlossen bleiben. Universitäten, Regierungsministerien und der Landtag könnten sich den Protesten anschließen, wobei bisher keine weiteren konkreten Einrichtungen ihre Teilnahme bestätigt haben. Insgesamt sind von dem Konflikt rund 2,2 Millionen Menschen betroffen – sowohl Beschäftigte des öffentlichen Dienstes als auch diejenigen, die auf ihre Leistungen angewiesen sind. Die Gewerkschaften bleiben bei ihren Forderungen unnachgiebig, während die Arbeitgeberseite bisher kein überarbeitetes Angebot vorgelegt hat.

Die Warnstreiks werden voraussichtlich zu erheblichen Beeinträchtigungen in Stuttgart führen. Kulturstätten und öffentliche Einrichtungen müssen mit vorübergehenden Schließungen oder eingeschränktem Betrieb rechnen. Das ergebnis der finalen Verhandlungen im Februar wird entscheiden, ob es zu weiteren Arbeitskampfmaßnahmen kommt.

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