US-Militär zieht leise Truppen aus der Karibik ab – trotz früherer Zusagen
Lotta BrandtUS-Militär zieht leise Truppen aus der Karibik ab – trotz früherer Zusagen
Die US-Streitkräfte haben in den letzten Monaten leise ihre Präsenz in der Karibik verringert. Trotz früherer Zusagen der Regierung unter Donald Trump ist die Zahl der Soldaten inzwischen rückläufig. Zu den jüngsten Änderungen gehört die Verlegung zweier wichtiger Marineschiffe.
Die beiden amphibischen Transportschiffe USS Iwo Jima und USS San Antonio wurden in Gewässer nördlich von Kuba verlegt. Dieser Schritt ist Teil eines umfassenderen Truppenabbaus in der Region seit dem Sommer. Mindestens eines der Schiffe könnte bald in seinen Heimathafen Norfolk im Bundesstaat Virginia zurückkehren.
Durch die insgesamt reduzierte Truppenstärke werden etwa 3.000 Soldaten aus der Karibik abgezogen. Nach den Anpassungen verbleiben noch rund 12.000 US-Militärangehörige in der Region. Die Veränderungen erfolgen, obwohl zuvor eine anhaltende militärische Präsenz signalisiert worden war.
Die verringerte Stationierung hinterlässt zwar eine kleinere, aber weiterhin bedeutende US-Truppenpräsenz in der Karibik. Mit weniger Schiffen und Soldaten wird sich auch die operationelle Handlungsfähigkeit der Streitkräfte in der Region entsprechend anpassen. Die Änderungen spiegeln eine Verschiebung der Prioritäten im Laufe des Jahres wider.






