27 April 2026, 18:33

Sheinbaum lehnt Trumps Drohungen ab und setzt auf Zusammenarbeit mit den USA

Farbcodierte Karte von Mexiko, die die Einflussgebiete der Kartelle veranschaulicht, mit begleitendem erklärendem Text.

Sheinbaum lehnt Trumps Drohungen ab und setzt auf Zusammenarbeit mit den USA

Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum Pardo hat sich zu den jüngsten Sicherheitsgesprächen mit den Vereinigten Staaten geäußert und dabei die Äußerungen von Donald Trump zurückgewiesen, der militärische Angriffe auf Drogenkartelle in Mexiko gefordert hatte. Gleichzeitig skizzierte sie die laufende Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern, darunter Abkommen mit der US-Küstenwache und dem Northern Command, um mexikanische Gewässer effektiver zu überwachen.

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Sheinbaum betonte, dass Mexikos Sicherheitsstrategie nicht auf demonstrative Machtentfaltung setze. Stattdessen erklärte sie, dass verdächtige Schiffe durch abgestimmte Maßnahmen mit US-Behörden abgefangen werden könnten. Die mexikanische Marine betreibt ein rund um die Uhr besetztes Kontrollzentrum, das den direkten Austausch mit der US-Regierung und der Küstenwache sicherstellt – für eine schnelle Reaktion im Bedarfsfall.

Zudem bestätigte sie ein bestehendes Sicherheitsabkommen mit der Regierung unter Trump, ging auf Details jedoch nicht ein. Um die Kommunikation zu stärken, wies sie Außenminister Juan Ramón de la Fuente an, sich mit dem neuen US-Außenminister Marco Rubio abzustimmen.

Über die Beziehungen zu den USA hinaus kündigte Sheinbaum an, eine Einladung des brasilianischen Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva für einen Besuch im Mai zu prüfen. Sollte die Reise stattfinden, wäre dies ein weiterer diplomatischer Höhepunkt ihrer Amtszeit.

Die Aussagen der Präsidentin unterstreichen Mexikos Fokus auf koordinierte Sicherheitsmaßnahmen statt einseitiger Militäraktion. Mit kontinuierlicher Überwachung und internationalen Partnerschaften strebt die Regierung an, die Kontrolle über die Hoheitsgewässer zu wahren – bei gleichzeitig offenen diplomatischen Kanälen zu wichtigen Verbündeten.

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