Ulm schlägt Alarm: Kommunen fordern mehr Geld von Bund und Ländern
Städte, Landkreise und Gemeinden in ganz Deutschland beteiligen sich am 22. Juni 2026 an einem bundesweiten Aktionstag, um auf die finanzielle Überlastung der Kommunalverwaltungen aufmerksam zu machen. Auch Ulm schließt sich dem Aufruf nach besserer Finanzierung durch Bund und Länder an.
Die landesweite Protestaktion unter dem Motto „Kommunen am Limit“ soll die wachsenden Haushaltsbelastungen der Städte und Gemeinden thematisieren. Die Teilnehmer fordern von den übergeordneten Regierungsebenen mehr Unterstützung und Entlastung.
Ulms Oberbürgermeister Martin Bendel warnte davor, den Kommunen weitere Aufgaben zu übertragen, ohne die dafür notwendigen Mittel bereitzustellen. Er betonte, dass zusätzliche Verantwortungen nur mit einer angemessenen finanziellen Ausstattung einhergehen dürften. Trotz einer vergleichsweise soliden Haushaltslage unterstützt Ulm die Forderung nach einer gerechteren Verteilung der Fördergelder.
Die Stadt investiert bereits in Rekordhöhe und muss bei künftigen Ausgaben die Prioritäten des Stadtrats beachten. Mit der Teilnahme am Aktionstag unterstreicht Ulm sein Engagement, die übergreifenden Finanzierungsprobleme der Kommunen anzugehen.






