Trump-Verbündeter Markwayne Mullin soll neues Heimatschutzministerium leiten
Lotta BrandtTrump-Verbündeter Markwayne Mullin soll neues Heimatschutzministerium leiten
Der republikanische Senator Markwayne Mullin soll das US-Heimatschutzministerium (Department of Homeland Security) übernehmen und damit Kristi Noem ablösen. Seine Nominierung steht am 31. März zur Abstimmung im Senat an. Der Politiker aus Oklahoma ist seit 2013 im Kongress vertreten – zunächst als Abgeordneter im Repräsentantenhaus, seit 2023 als Senator.
Mullin zählt zu den entschiedenen Unterstützern des früheren Präsidenten Donald Trump und steht seit dessen Amtsantritt an dessen Seite. Er befürwortete Trumps Migrationspolitik und verteidigte dessen Behauptungen zu den Präsidentschaftswahlen 2020. In einem Interview mit CNN argumentierte er, die Amerikaner hätten sich bewusst für Trumps Sieg entschieden.
Während des Sturms auf das Kapitol 2021 befand sich Mullin im Gebäude und stellte sich Eindringlingen entgegen – mit der Drohung, sich notfalls auch körperlich zur Wehr zu setzen. Sein konfrontativer Stil zeigte sich bereits zuvor, etwa 2023, als er den Gewerkschaftsführer der Teamsters, Sean O’Brien, öffentlich zu einem Faustkampf herausforderte.
Als überzeugter Christ und Bürger der Cherokee Nation ist Mullin der einzige amtierende Senator ohne Hochschulabschluss. Er lehnt Abtreibung ab und setzt sich für strengere Restriktionen ein. Trotz seiner klaren persönlichen Haltung betont er, die vom Kongress beschlossenen Gesetze umzusetzen – selbst wenn sie seinen eigenen Überzeugungen widersprechen.
Falls der Senat zustimmt, übernimmt Mullin eine Schlüsselfunktion in der nationalen Sicherheit. Sein Werdegang vereint Treue zu Trump, kämpferische Politik und den Willen, geltendes Recht durchzusetzen. Die Abstimmung am 31. März wird über seine Ernennung entscheiden.






