Trump trifft Xi: Historisches Gipfeltreffen nach Jahren der Eiszeit
US-Präsident Donald Trump hat seinen ersten China-Besuch seit über acht Jahren angetreten. Die für März geplante Reise war aufgrund der zunehmenden Spannungen zwischen den USA, Israel und dem Iran verschoben worden. Am Dienstag legte er einen kurzen technischen Zwischenstopp in Alaska ein, bevor er seine Reise fortsetzte.
Trumps Maschine landete auf dem Ted-Stevens-Flughafen in Anchorage, wo sich der Delegation überraschend ein weiterer Teilnehmer anschloss: Jensen Huang, der Vorstandsvorsitzende von Nvidia, stieß kurzfristig dazu, nachdem er ursprünglich nicht auf der Liste der mitreisenden Führungskräfte gestanden hatte. Ein Unternehmenssprecher bestätigte später, Huang werde am Gipfel teilnehmen, um die Ziele der US-Regierung zu unterstützen.
Auf dem Programm des Präsidenten stehen hochrangige Gespräche mit Chinas Staatspräsident Xi Jinping am Donnerstag und Freitag. Es handelt sich um ihr erstes persönliches Treffen seit Oktober 2019, als sie sich in Südkorea trafen und die Handelskonflikte vorübergehend entschärften. Vor den Verhandlungen forderte Trump China auf, den Druck auf den Iran zu erhöhen, um die Wiedereröffnung der Straße von Hormus zu erreichen.
Die Verschiebung der Reise erfolgte nach der Zuspitzung der Konflikte im Nahen Osten, die die ursprünglichen Pläne durchkreuzt hatte. Nun, mit einer erweiterten Delegation, rücken wirtschaftliche und geopolitische Verhandlungen zwischen den beiden Mächten in den Fokus.
Trumps Ankunft in China markiert einen entscheidenden Moment für die amerikanisch-chinesischen Beziehungen. Die Gespräche mit Xi werden sich mit Handel, Sicherheit und regionaler Stabilität befassen. Gleichzeitig unterstreicht Huangs Anwesenheit die wachsende Einbindung der Technologiebranche in diplomatische Bemühungen.






