Tarifverhandlungen in Ontario starten mit Druck auf Schulen und Lehrkräfte
Miriam AlbrechtTarifverhandlungen in Ontario starten mit Druck auf Schulen und Lehrkräfte
Nächste Woche beginnen in Ontario die Tarifverhandlungen zwischen den Bildungsgewerkschaften und der Provinz. Die aktuellen Verträge laufen Ende August aus, was die Dringlichkeit der anstehenden Gespräche unterstreicht. Die Verhandlungen starten mit der Ontario English Catholic Teachers’ Association (OECTA) und der Elementary Teachers’ Federation of Ontario (ETFO), die ihre Gespräche am Montag aufnehmen. Im Mittelpunkt stehen zentrale Themen wie Klassengrößen, Ressourcen für die Sonderpädagogik sowie die Bezahlung der Lehrkräfte. Die Ontario Secondary School Teachers’ Federation (OSSTF) folgt am Dienstag, während die Gewerkschaft CUPE ihre Verhandlungen am Mittwoch beginnt. Letztere legt den Fokus auf Personalmangel und die Unterfinanzierung an Ontarios Schulen.
Die Gespräche umfassen sowohl provinzweite als auch lokale Anliegen, da sie im Rahmen des zweistufigen Verhandlungssystems geführt werden. Die Ontario Catholic School Trustees' Association bleibt in konfessionellen Fragen an den Verhandlungen beteiligt. Zudem wurden die Vertreter der englischen öffentlichen Schulträger durch den Rat der Bildungsdirektoren Ontarios ersetzt. Bildungsminister Paul Calandra hat das Verhandlungsteam der Provinz zuvor umstrukturiert. Mit dem Start der Verhandlungen beginnt eine entscheidende Phase für das Bildungssystem Ontarios. Die Ergebnisse werden sowohl die Arbeitsbedingungen der Lehrkräfte als auch die Lernbedingungen der Schüler in den kommenden Jahren prägen.






