Suvendu Adhikari als neuer Ministerpräsident Westbengalens vereidigt – was jetzt kommt
Lotta BrandtSuvendu Adhikari als neuer Ministerpräsident Westbengalens vereidigt – was jetzt kommt
Am vergangenen Samstag wurde Suvendu Adhikari als neuer Ministerpräsident von Westbengalen vereidigt. Die Zeremonie fand in Anwesenheit hochrangiger Persönlichkeiten statt, darunter Premierminister Narendra Modi und Gouverneur RN Ravi. Mit seiner Amtsübernahme beginnt eine Phase, in der die neue Regierung konkrete Schritte ankündigt – vor allem in den Bereichen Regierungsführung und öffentliche Sicherheit. Bevor Adhikari seinen Amtseid ablegte, besuchte er bedeutende kulturelle Stätten in Bhabanipore, darunter das Geburtshaus von Rabindranath Tagore sowie das Wohnhaus von Shyama Prasad Mookherjee. Diese symbolträchtigen Besuche unterstrichen seinen Respekt vor der kulturellen und politischen Geschichte des Bundesstaates.
Während der Vereidigung betonte der neue Ministerpräsident, dass seine Regierung auf Taten statt auf Worte setzen werde. Er kündigte an, den Kalighat-Tempel aufzusuchen, um den Segen der Göttin Kali zu erbitten – ein Zeichen für seine Verbindung zu traditionellen Werten. Zudem schlug er vor, den 20. Juni offiziell zum Gründungstag Westbengalens zu erklären.
Neben Adhikari legten fünf weitere Minister ihren Amtseid ab. Gemeinsam verpflichtete sich das Kabinett zu den Prinzipien der guten Regierungsführung. Besonders prägend war jedoch eine persönliche Mahnung: Adhikaris Mutter forderte ihn auf, sich für Gerechtigkeit im Fall der Vergewaltigung und Ermordung am RG Kar Medical College and Hospital einzusetzen und die Sicherheit von Frauen im Bundesstaat nachhaltig zu verbessern.
Die Prioritäten der neuen Regierung sind damit klar umrissen. Neben der Umsetzung von Wahlversprechen stehen die Stärkung der öffentlichen Sicherheit und eine transparente Verwaltung im Mittelpunkt. Adhikari selbst unterstrich, dass die kommenden Monate von harter Arbeit geprägt sein müssten, um das Vertrauen der Bevölkerung zu rechtfertigen. Mit der Vereidigung Suvendu Adhikaris und seines Kabinetts beginnt für Westbengalen eine Phase des Wandels. Die Regierung hat ambitionierte Ziele formuliert, von der Verbesserung der Frauensicherheit bis hin zu einer effizienteren Verwaltung. Ob es gelingt, diese Versprechen in die Tat umzusetzen, wird sich in den kommenden Monaten zeigen – und damit auch, ob die Betonung auf Taten statt Worte mehr als ein politisches Motto bleibt.
Lesen Sie auch:
- CDU Solingen greift Grünen-Verkehrspolitik scharf an: "Ideologie statt Praxis"
- Tierschützer protestieren gegen Untätigkeit der Stadt Xalapa bei Tierquälerei und Sterilisationsstopp
- Mexikos Schuljahr 2025–2026 endet früher – doch nicht überall
- Suvendu Adhikari als neuer Ministerpräsident Westbengalens vereidigt – mit klarem Fokus auf Taten






