29 June 2026, 11:00

Streit um illegale Marktgebühren: Cebu City prüft Vorwürfe gegen Händlervereinigungen

Streit um illegale Marktgebühren: Cebu City prüft Vorwürfe gegen Händlerverbände

Streit um illegale Marktgebühren: Cebu City prüft Vorwürfe gegen Händlervereinigungen

Der Stadtrat von Cebu City untersuchte am 23. Juni 2026 Vorwürfe wegen unerlaubter Gebührenerhebungen am Carbon Public Market. Bürgermeister Nestor Archival äußerte Bedenken, dass private Händlervereinigungen täglich Gebühren von bis zu 420 Philippinische Peso einforderten. Archival warf den privaten Gruppen vor, Händlern zwingende Abgaben aufzuerlegen. Er schätzte, dass rund 2.000 Mitglieder monatlich bis zu 18 Millionen Peso an diese Vereinigungen zahlen könnten. Ziel der Ratssitzung war es, die Rechtmäßigkeit dieser Erhebungen zu prüfen.

Die Cebu Coalition of the United Vendors Association (CCUVA) wies alle Vorwürfe zurück und betonte, die Anschuldigungen seien haltlos. Präsidentin Maria Pino präzisierte, dass die Mitgliedschaft in Händlerverbänden keine gesetzliche Voraussetzung für den Betrieb am Markt sei. Sie bekräftigte zudem das Engagement der CCUVA für Transparenz und korrekte Buchführung, um einwandfreie Markttransaktionen zu gewährleisten.

Laut Pino müssen Händler lediglich die offiziellen staatlichen Gebühren entrichten. Dazu zählen Standmieten, die Arkabala-Steuer, Eintrittsgebühren, allgemeine Marktgebühren sowie Barangay-Abgaben. Die Behörden kündigten an, zu überprüfen, ob die erhobenen Gebühren mit den geltenden Vorschriften vereinbar sind. Die Untersuchungen des Stadtrats zielen darauf ab, Klarheit über die Rechtmäßigkeit der Gebühren zu schaffen. Die CCUVA bleibt bei ihrer Position, dass ihre Praktiken im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen stehen.

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