01 May 2026, 00:18

Städtetag kritisiert Bundesregierung: Heizungsgesetz bringt Kommunen in Zeitnot

Plakat wirbt für Bergbahn, Deutschland als Elektrostadt mit Bildern von Gebäuden, Bäumen, Hügeln und beschreibendem Text.

Städtetag kritisiert Bundesregierung: Heizungsgesetz bringt Kommunen in Zeitnot

Der Deutsche Städtetag hat Kritik an der Handhabung des Heizungsgesetzes durch die Bundesregierung geäußert. Christian Schuchardt, Hauptgeschäftsführer des Verbands, betonte, dass Verzögerungen in der Planung die Kommunen in Unsicherheit zurückließen. Angesichts der nahenden Fristen arbeiten viele Städte nun unter Hochdruck daran, ihre Umstellungsstrategien für nachhaltige Heizsysteme zu finalisieren.

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Ursprünglich hatte die Bundesregierung großen Städten eine Frist bis Juli gesetzt, um ihre Pläne für die Wärmewende vorzulegen. Das Bundeswirtschaftsministerium verlängerte diese jedoch um vier Monate, um den lokalen Behörden mehr Zeit für die Umsetzung zu geben.

Schuchardt unterstrich die Notwendigkeit einer besseren Abstimmung zwischen Bund und Ländern. Er forderte, dass die Bundesländer eine aktivere Rolle einnehmen müssten, um Risiken für Städte und Versorgungsunternehmen zu verringern. Ohne zusätzliche Unterstützung, warnte er, könnten Kommunen und Energieversorger die erforderlichen Investitionen nicht allein stemmen.

Um den Prozess zu verbessern, schlug Schuchardt vor, den Deutschlandfonds der Bundesregierung mit den Zielen der Wärmewende zu verknüpfen. Dies würde dringend benötigte finanzielle Mittel bereitstellen und den Städten helfen, ihre Vorgaben zu erfüllen. Zudem betonte er erneut, wie entscheidend Planungssicherheit für einen reibungslosen Übergang zu klimafreundlichen Heizlösungen sei.

Städte haben nun bis Ende November Zeit, ihre Wärmewende-Pläne einzureichen. Die verlängerte Frist soll den Druck auf die Kommunalverwaltungen mindern, während diese an der Erfüllung ihrer Nachhaltigkeitsziele arbeiten. Dennoch machen Schuchardts Äußerungen deutlich, dass weiterhin Bedenken hinsichtlich der Finanzierungslücken und des Bedarfs an klareren Vorgaben seitens des Bundes bestehen.

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