Städte kürzen Jobs - Personalüberlastung droht

Städte kürzen Jobs - Personalüberlastung droht - Städte kürzen Jobs - Personalüberlastung droht
Städte streichen Stellen – Personalnot droht zu eskalieren
Städte streichen Stellen – Personalnot droht zu eskalieren
Städte streichen Stellen – Personalnot droht zu eskalieren
- Dezember 2025, 04:01 Uhr
Im Südwesten Deutschlands stehen Zehntausende Arbeitsplätze im öffentlichen Dienst auf dem Spiel, da Kommunen massiv Stellen abbauen, um ihre Haushalte zu entlasten. Die Gewerkschaft Verdi schlägt Alarm angesichts drastischer Kürzungen und warnt, dass in Baden-Württemberg Tausende Jobs gestrichen werden könnten. Steigende Schulden und finanzielle Engpässe zwingen die Städte dazu, offene Stellen nicht nachzubesetzen oder bestehende Positionen komplett zu streichen – obwohl in vielen Bereichen bereits jetzt Personalmangel und Überlastung der Beschäftigten herrschen.
Allein die kommunale Verschuldung in der Region ist bis Ende 2024 auf 9,185 Milliarden Euro angestiegen – ein Plus von über 3,3 Milliarden innerhalb von nur fünf Jahren. Um Personalkosten zu senken, streichen die Kommunen nun dauerhaft Stellen, obwohl viele Ämter und Dienststellen bereits chronisch unterbesetzt sind. Betroffen sind nicht nur direkte Kommunalbedienstete: Auch bei privaten Auftragnehmern, die essenzielle Leistungen erbringen, kommt es zu Entlassungen.
Hohe Tarifabschlüsse und unzureichende Finanzzuweisungen von Bund und Land verschärfen die Krise zusätzlich. Da die Einnahmen sinken und die Ausgaben steigen, können die Kommunen die bisherigen Personalstände nicht mehr halten. Verdi geht davon aus, dass die Stellenstreichungen im hohen vierstelligen Bereich liegen werden – mit gravierenden Folgen für die öffentliche Daseinsvorsorge. Die Kürzungen treiben bereits jetzt mehr Beschäftigte in die Arbeitslosigkeit. Während die Städte schrumpfen, finden entlassene Mitarbeiter kaum neue Anstellungen im öffentlichen Sektor. Überlastung und unbesetzte Stellen bleiben weiterhin akute Probleme, doch die finanziellen Spielräume für Entlastung sind längst ausgeschöpft.
Die Stellenkürzungen werden die bestehenden Personalengpässe in zentralen kommunalen Dienstleistungen weiter verschärfen. Da die Schuldenlast weiterwächst und die Finanzierungslücken ungelöst bleiben, zeichnen sich weitere Abbauwellen ab. Die Region steht damit vor einem wachsenden Arbeitslosigkeitsproblem, während öffentliche Arbeitsplätze wegfallen und entlassene Beschäftigte nach Alternativen suchen.

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