SPD setzt auf Bürgerbeteiligung für die Zukunft von Innenstadt-Ost

Admin User
2 Min.
Eine Stadtansicht mit Gebäuden, Bäumen, Pfählen, Straßen, Fahrzeugen und Himmel.

SPD setzt auf Bürgerbeteiligung für die Zukunft von Innenstadt-Ost

SPD-Stadtratsfraktion begrüßt Initiative Innenstadt-Ost

Bürgerbeteiligung 'verschiedener Akteure' entscheidend für den Erfolg des Projekts

  1. Oktober 2018, 17:21 Uhr

Die Entwicklung des Stadtteils Innenstadt-Ost bleibt ein zentrales Thema für lokale Politiker und Anwohner. Jahre nach der Zustimmung des Stadtrats zum Projekt drehen sich die aktuellen Diskussionen nun um Verträge, Bürgerbeteiligung und die nächsten Schritte. Die SPD fordert behutsame Verhandlungen mit Investoren und betont gleichzeitig die Bedeutung des bürgerlichen Engagements.

Der Fortschritt des Vorhabens basiert maßgeblich auf den Beiträgen des "Runden Tisches Innenstadt-Ost", einem Gremium aus Anwohnern und Vertretern der Stadtverwaltung. Dorothea Luppold, Mitglied im Planungs- und Umweltausschuss, bestätigte, dass Bürger die Pläne über diese Plattform sowie eine eigens eingesetzte Jury mitgestaltet haben. Öffentliche Teilhabe stehe von Anfang an im Mittelpunkt des Prozesses.

SPD-Fraktionsvorsitzender Ralf Fuhrmann lobte zwar das anhaltende Engagement, lehnte jedoch Forderungen nach einer Bürgerbefragung ab. Eine solche Maßnahme sei populistisch und könnte die bisher geleistete Arbeit untergraben, argumentierte er. Stattdessen forderte er die Verwaltung auf, in öffentlichen Versammlungen über den Planungsstand und die weiteren Schritte zu informieren.

Die SPD unterstrich zudem die Notwendigkeit gründlicher Gespräche mit Investoren. Ziel seien Verträge, die öffentliche Interessen wahren und gleichzeitig sicherstellen, dass das Projekt wie vorgesehen voranschreitet.

Der Erfolg von Innenstadt-Ost hängt nun von einer transparenten Kommunikation zwischen Stadt, Investoren und Bürgern ab. Bei öffentlichen Veranstaltungen wird der aktuelle Planungsstand sowie die nächsten Phasen vorgestellt. Da die SPD eine Befragung ablehnt, werden Entscheidungen auf der Grundlage der bisherigen Gremienarbeit und Verhandlungen getroffen.