Schweizer Außenminister Cassis sucht in Moskau nach Wegen zur Konfliktlösung
Miriam AlbrechtSchweizer Außenminister Cassis sucht in Moskau nach Wegen zur Konfliktlösung
Der schweizerische Außenminister Ignazio Cassis ist zu einem zweitägigen Besuch in Moskau eingetroffen – im Rahmen seiner Funktion als amtierender Vorsitzender der OSZE. Die Reise folgt auf seine jüngsten Gespräche in Kiew, wo er sich mit ukrainischen Führungskräften traf, um eine friedliche Lösung des Konflikts voranzutreiben.
Vor seiner Abreise nach Russland hatte Cassis gemeinsam mit Feridun Sinirlioğlu, dem Generalsekretär der OSZE, Kiew besucht. Dort führten sie Gespräche mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und Außenminister Andrij Sybihha. Im Mittelpunkt stand die Unterstützung von Bemühungen um einen gerechten und dauerhaften Frieden, der auf dem Völkerrecht basiert.
In Moskau traf Cassis mit dem russischen Außenminister Sergei Lawrow zusammen. Ihre Gespräche konzentrierten sich darauf, wie die OSZE den Dialog zwischen den Konfliktparteien fördern könnte. Beide Seiten betonten die Bedeutung eines inklusiven Multilateralismus und offener Kommunikation.
Der Besuch ist Teil von Cassis’ umfassendem Ziel, mit allen beteiligten Parteien in Kontakt zu treten. Durch die Gespräche mit Vertretern sowohl der Ukraine als auch Russlands strebt er an, konstruktive Verhandlungen im Rahmen der OSZE anzuregen.
Die Treffen in Moskau und Kiew unterstreichen die anhaltenden diplomatischen Bemühungen, eine Lösung für den Konflikt zu finden. Cassis’ Rolle als OSZE-Vorsitzender rückt die Schweiz in den Mittelpunkt dieser Gespräche. Die nächsten Schritte hängen davon ab, ob der Dialog zwischen den gegnerischen Seiten aufrechterhalten werden kann.






