Schweiz startet OSZE-Konferenz gegen Antisemitismus und Diskriminierung in St. Gallen
Lotta BrandtSchweiz startet OSZE-Konferenz gegen Antisemitismus und Diskriminierung in St. Gallen
Die Schweiz hat im Rahmen ihres OSZE-Vorsitzes 2026 ihre erste internationale Konferenz eröffnet. Die zweitägige Veranstaltung in St. Gallen begann am Montag mit dem Schwerpunkt auf der Bekämpfung von Antisemitismus und Diskriminierung. Bundesrat Ignazio Cassis eröffnete die Diskussionen offiziell.
An der Konferenz nehmen Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wissenschaft teil, um Wege zur Verhinderung von Hass und Intoleranz zu erörtern. Zu den zentralen Themen gehören die Rolle des Sports im Kampf gegen Diskriminierung sowie umfassendere präventive Strategien.
Noch heute wird Cassis gemeinsam mit Sabine Monauni, Sepp Schellhorn und Laura Bucher eine Medieninformation geben. Die Veranstaltung ist die erste von fünf internationalen Treffen, die während der einjährigen OSZE-Präsidentschaft der Schweiz geplant sind.
Zwei Tage lang werden die Teilnehmenden Politiken und Initiativen analysieren, die darauf abzielen, Antisemitismus einzudämmen. Die Diskussionen sollen die künftigen Maßnahmen unter dem Schweizer Vorsitz prägen. Die Ergebnisse dieser Konferenz werden in die Agenda der Schweiz für ihre OSZE-Präsidentschaft einfließen. Weitere Treffen zu ähnlichen Themen sind für das Jahr 2026 vorgesehen. Vor Abschluss der Veranstaltung werden die Verantwortlichen ihre Erkenntnisse der Presse präsentieren.






