19 June 2026, 01:00

Republikaner wirft Maryland-Gouverneur Manipulation der GOP-Vorwahlen vor

Republikaner wirft Maryland-Gouverneur Wes Moore Wahlmanipulation vor

Republikaner wirft Maryland-Gouverneur Manipulation der GOP-Vorwahlen vor

In Maryland eskaliert der Wahlkampf vor den Vorwahlen am 23. Juni. Der republikanische Kandidat Ed Hale wirft dem amtierenden demokratischen Gouverneur Wes Moore vor, durch gezielte Werbung in die GOP-Vorwahlen einzugreifen, um seinen Kontrahenten Dan Cox zu stärken. Hale behauptet, Moore setze die sogenannte 'Pied-Piper-Methode' ein. Dabei fördert ein Lager bewusst einen schwächeren Gegner in der gegnerischen Vorwahl, um die eigenen Chancen bei der Hauptwahl zu erhöhen. Die Werbespots stellen Cox als überzeugten MAGA- und Trump-Anhänger dar, obwohl Moores Kampagne ihn offiziell nicht unterstützt.

Hales Running Mate, Tyrone Keys, argumentiert, Moore fürchte sich vor einem direkten Duell mit Hale und setze diese Taktik ein, um es zu vermeiden. Hale besteht darauf, dass es sich um einen gezielten Versuch handelt, die republikanische Nominierung zu beeinflussen. Die Frühwahl endet bereits am Donnerstag, dem 18. Juni.

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Das Vorgehen birgt jedoch Risiken, wie Reputationsschäden oder falsch eingesetzte Ressourcen. Cox, den Moore 2022 bereits besiegte, profitiert von der Werbung. Die Vorwahlen in Maryland werden am 23. Juni abgehalten. Sollte sich Hales Vorwurf bestätigen, könnte dies weitreichende Folgen für die politische Dynamik im Bundesstaat haben. Die Strategie könnte nicht nur die GOP-Vorwahlen beeinflussen, sondern auch die Hauptwahl im November prägen.

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