Protestwelle in Tartu gegen schwedische Häftlinge in estnischen Gefängnissen
Paul MüllerProtestwelle in Tartu gegen schwedische Häftlinge in estnischen Gefängnissen
In Tartu hat eine Protestkundgebung gegen die Pläne stattgefunden, schwedische Häftlinge in estnischen Gefängnissen unterzubringen. Die Teilnehmer versammelten sich, um ihre Ablehnung des geplanten Gefangenentransfers deutlich zum Ausdruck zu bringen. Bei der Demonstration hielten sich Anwohner und Politiker nicht zurück und zeigten öffentlich ihren Widerstand. Sandra Laur, Mitglied der Stadtversammlung, hielt eine Rede, in der sie betonte, Schweden habe zwar seine Kultur geteilt, fügte aber hinzu, das Land solle 'seinen Müll behalten'.
Unter den Teilnehmern befanden sich neben Bürgerinnen und Bürgern auch Stadtvertreter. Alle Beteiligten nutzten die Gelegenheit, um ihre Position gegen die Gefangenenaustausch-Pläne klar zu machen. Der Protest in Tartu unterstrich den starken lokalen Widerstand gegen die geplanten Maßnahmen. Die Demonstration machte deutlich, dass sowohl die Bevölkerung als auch politische Vertreter die Pläne ablehnen.
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