Ohligs City Ring verändert Straßen und kostet 35 Parkplätze – was kommt stattdessen?
Lotta BrandtOhligs City Ring verändert Straßen und kostet 35 Parkplätze – was kommt stattdessen?
Der Ohligs City Ring bringt große Veränderungen für lokale Straßen und Parkplätze
Die Stadt begründet die Pläne für das Projekt Ohligs City Ring mit Sicherheitsaspekten: Ziel ist es, Konflikte zwischen parkenden Autos, Bussen und dem fließenden Verkehr zu verringern. Gleichzeitig soll der umweltfreundliche Verkehr gefördert und die Erreichbarkeit der Innenstadt sowie des Bahnhofs verbessert werden.
Die größten Parkplatzverluste gibt es in der Kottendorfer Straße und der Bahnstraße. Dort fallen insgesamt 28 Stellplätze weg – bedingt durch neue Halteverbotszonen und angepasste Verkehrsregeln. Sieben weitere Parkplätze entfallen, weil Bushaltestellen erweitert werden.
Ursprünglich sollten auf der Rennpatt acht Parkplätze für neue Halteverbotszonen entfallen. Die Stadt plant jedoch, die ehemalige Schulbus-Ladezone in eine Parkfläche umzuwandeln, um die verlorenen Plätze auszugleichen. Zudem entsteht im Rahmen des Projekts eine neue barrierefreie Bushaltestelle für Schülerinnen und Schüler.
Aktuell wird eine Einbahnstraßenregelung im Bereich Rennpatt geprüft. Diese würde den Verkehrsfluss verbessern, den Busbetrieb erleichtern, Gehwege freihalten und Bussen sowie Lkw den Zugriff auf die Bahnstraße vereinfachen. Außerdem sind weitere barrierefreie Haltestellen vorgesehen, um die Busnutzung attraktiver zu machen und die Anbindung an das Nachbarzentrum zu optimieren.
Insgesamt gehen im Gebiet 35 Parkplätze verloren. Unklar bleibt, ob und wo Ersatzparkflächen geschaffen werden. Die Stadt hat noch nicht bestätigt, wie viele öffentliche Parkmöglichkeiten in der Nähe verbleiben.






