Neue Stiftung unterstützt Opfer des Brandes im "Le Constellation" mit 10 Millionen Franken
Lotta BrandtNeue Stiftung unterstützt Opfer des Brandes im "Le Constellation" mit 10 Millionen Franken
Eine neue Stiftung wird Opfern und Angehörigen helfen, die vom Brand im Bar „Le Constellation“ betroffen sind. Die Schweizer Behörden haben 10 Millionen Schweizer Franken für ihre Arbeit bereitgestellt. Mathias Reynard, einer der Überlebenden, hat sich seither als engagierter Fürsprecher für die Betroffenen der Tragödie eingesetzt.
Reynard kämpfte nach dem Brand mit den Folgen: Schlaflosigkeit plagte ihn, während er auf Nachrichten über vermisste Angehörige wartete. Die emotionale Belastung führte dazu, dass er psychologische Unterstützung suchte. Später beschrieb er Begegnungen mit trauernden Familien als zutiefst erschütternd – vor allem wegen der vielen ungeklärten Fragen rund um den Vorfall.
In einer Rede am nationalen Trauertag richtete er sich besonders an junge Menschen und wollte ihnen Hoffnung geben. Reynard betonte, dass niemand lebensbedrohliche Risiken eingehen dürfe, nur weil er einen Abend auswärts verbringe. Gleichzeitig forderte er eine lückenlose Aufklärung des Geschehens und pochte auf die Gewaltenteilung, um Transparenz zu gewährleisten.
Trotz des Schmerzes über das Ereignis lobte Reynard die meisten Journalisten für ihre respektvolle und zurückhaltende Berichterstattung. Er bleibt entschlossen, das Gedenken an die Tragödie wachzuhalten, damit sie nie in Vergessenheit gerät. Die Gründung der Stiftung ist ein wichtiger Schritt hin zu langfristiger Unterstützung für die Betroffenen. Mit den gesicherten 10 Millionen Schweizer Franken wird sie Überlebenden und Angehörigen Hilfe leisten. Reynards Einsatz prägt weiterhin die Reaktionen auf die Katastrophe – von psychologischer Betreuung bis hin zu Forderungen nach Verantwortung.






