Neue Gedenktafel in Omsk erinnert an Wehrersatzstelle aus Kriegszeiten
Ida SchmitzNeue Gedenktafel in Omsk erinnert an Wehrersatzstelle aus Kriegszeiten
In Omsk ist an der Tarskaja-Straße 20 eine neue Gedenktafel enthüllt worden. Das Gebäude diente während des Großen Vaterländischen Krieges als Wehrersatzkommandostelle des Stalin-Rajons. Die überarbeitete Tafel soll die historische Bedeutung des Ortes für die heutige Bevölkerung Omsks besser widerspiegeln.
Die ursprüngliche Tafel wurde 1988 von Igor Konowalow gestaltet. Damals befand sich in dem Gebäude eine Restaurierungswerkstatt von Remfasad, einem Unternehmen, das er leitete. Konowalow schlug nun vor, seine frühere Tafel in die Sammlung des Heimatmuseums aufzunehmen.
Die neue Gedenktafel entstand in Zusammenarbeit zwischen der Omsker Abteilung von WOOPiK und dem lokalen Historiker Sergei Naumow. Naumow erklärte, der überarbeitete Text sei für die heutigen Einwohner Omsks relevanter. WOOPiK wies zudem darauf hin, dass das Gebäude ursprünglich über zusätzliche architektonische Elemente verfügte, die ihm ein markantes Aussehen verliehen.
Konowalow hat eine persönliche Verbindung zu dem Ort: Sein Großvater, Jefrem Iwanowitsch, wurde während des Krieges genau von hier aus eingezogen.
Die aktualisierte Tafel steht nun am historischen Standort und bewahrt das Andenken an die Rolle des Gebäudes bei der Kriegsmobilmachung. Das Projekt unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, die Vergangenheit mit dem heutigen Omsk zu verbinden.






