Neue Beraterin für die Stadt – doch das Theater bleibt ein Sorgenkind
Lotta BrandtNeue Beraterin für die Stadt – doch das Theater bleibt ein Sorgenkind
Die Stadtverwaltung hat Kim Theisen für eine Position als leitende Beraterin eingestellt. Acht Bewerber:innen hatten sich auf die kürzlich ausgeschriebene Stelle beworben. Theisen bringt Erfahrung in der öffentlichen Verwaltung und Kommunalpolitik mit.
Andreas Lukas, Mitglied der Grünen und promovierter Jurist, übernahm 2023 die Leitung der Stadtentwicklung. Seine Wahl wurde von CDU, SPD und Grünen unterstützt. In seiner Funktion als Amtsleiter berief er Theisen nun auf den Posten der leitenden Beraterin.
Theisen verfügt über einen Bachelorabschluss in öffentlicher Verwaltung. Derzeit arbeitet sie als Sachbearbeiterin für Bodenschutzrecht bei der Landesdirektion Nord. Zudem war sie Mitglied im Haupt- und Finanzausschuss sowie im Rechnungsprüfungsausschuss des Stadtrats.
In einer anderen Angelegenheit beantwortete die Stadtverwaltung eine Anfrage des Stadtrats zur Sanierung des Theaters. Dabei wurde betont, dass weitere unvorhergesehene Verzögerungen nicht ausgeschlossen werden könnten. Das Projekt, das ursprünglich bis Januar 2026 abgeschlossen werden sollte, verzögert sich nun bis Januar 2027. Die Kosten sind um 5,5 Millionen Euro gestiegen und belaufen sich damit auf insgesamt 45,6 Millionen Euro.
Theisens Ernennung erfolgt nach einem kompetitiven Auswahlverfahren. Bei der Theatersanierung muss mit weiteren Verzögerungen und höheren Kosten gerechnet werden. Die Stadtverwaltung räumte die Möglichkeit zusätzlicher Rückschläge ein.






