Mumbai bestraft Auftragnehmer mit Millionenstrafen für verstopfte Abwasserkanäle
Miriam AlbrechtMumbai bestraft Auftragnehmer mit Millionenstrafen für verstopfte Abwasserkanäle
Die Stadtverwaltung von Mumbai hat Auftragnehmer mit Strafen in Höhe von über 9,25 Crore Rupien (rund 1,05 Millionen Euro) belegt. Grund dafür sind Versäumnisse bei der Reinigung der Abwasserkanäle, die durch ein KI-gestütztes Überwachungssystem aufgedeckt wurden. Die regionalistische Partei Maharashtra Navnirman Sena (MNS) machte mit veröffentlichten Bildern verstopfter Kanäle auf die anhaltenden Probleme in Mumbai aufmerksam. Die Vorwürfe umfassen vorgetäuschte Inspektionen und eine unvollständige Entschlammung vor der Monsunzeit. Der Fraktionsvorsitzende Yashwant Killedar warf der BMC zudem vor, Auftragnehmer vor Inspektionen gewarnt zu haben.
Die Abteilung für Regenwasserkanäle setzt ein KI-System ein, um die Entschlammungsarbeiten zu überwachen. Dieses System identifizierte schwerwiegende Mängel, die zu einer Gesamtstrafe von 8,99 Crore Rupien führten. Allein für mangelhafte Kontrollgänge wurden 26,46 Lakhs Rupien (etwa 30.000 Euro) fällig. Die KI-gestützten Beweise bestätigten mehrfach Verstöße gegen die Vorgaben.
Die Auftragnehmer sind nun aufgefordert, die festgestellten Mängel zu beheben, um weitere Sanktionen zu vermeiden. Die Strafen belaufen sich insgesamt auf über 9,25 Crore Rupien. Die Stadtverwaltung setzt damit ein klares Signal für die Einhaltung der Reinigungsvorgaben und die Transparenz der Überwachung. Die KI-gestützte Kontrolle soll künftig ähnliche Versäumnisse verhindern.






