Mexikos Schuljahr 2025–2026 endet überraschend früh am 5. Juni
Das mexikanische Bildungsministerium (SEP) plant, das Schuljahr 2025–2026 früher als gewohnt zu beenden. Bildungsminister Mario Delgado stellte den aktualisierten Kalender während eines Besuchs im Bundesstaat Sonora vor – gemeinsam mit Präsidentin Claudia Sheinbaum. Die Änderungen sollen nach einer letzten Abstimmungsrunde in Kraft treten und sorgen bereits jetzt für Reaktionen auf regionaler Ebene. Der neue Zeitplan sieht vor, dass die Schulen bereits am 5. Juni schließen. Damit endet das Schuljahr 2025–2026 deutlich früher als in den Vorjahren, was eine spürbare Verkürzung der Unterrichtszeit bedeutet. Die genauen Rahmenbedingungen und mögliche Folgen der Anpassung werden jedoch erst nach den anstehenden Beratungen feststehen.
Am 11. Mai wird sich Delgado mit Vertretern aller Bundesstaaten treffen, um die vorgeschlagenen Änderungen endgültig zu beschließen. An dem Treffen nehmen Bildungsverantwortliche aus dem gesamten Land teil, die die Pläne prüfen und offiziell genehmigen sollen. Erst danach werden weitere Details bekannt gegeben, die für Schulen, Lehrer und Schüler relevant sind.
Die Ankündigung hat bereits die Aufmerksamkeit regionaler Behörden auf sich gezogen. Einige Bundesstaaten haben auf die geplante Verkürzung reagiert, wobei die genauen Positionen und eventuellen Bedenken noch nicht öffentlich im Detail erörtert wurden. Sobald die Abstimmungen am 11. Mai abgeschlossen sind, tritt der neue Schulkalender für 2025–2026 in Kraft. Die vorzeitige Beendigung des Unterrichts am 5. Juni markiert eine deutliche Abweichung von den bisherigen Abläufen. Ob und wie sich die Änderungen auf Lehrpläne oder schulische Abläufe auswirken, wird sich in den kommenden Monaten zeigen.
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