Lebenslange Haft für Sohn, der seine Mutter erstach – ein tragischer Familienfall
Ida SchmitzLebenslange Haft für Sohn, der seine Mutter erstach – ein tragischer Familienfall
Colin Hatcher wurde wegen des Mordes an seiner Mutter, Katharine Boyle Hatcher, zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Die Tat ereignete sich am 21. Februar 2021 im King’s Mill Park in Etobicoke, wo die 68-Jährige von ihrem Sohn erstochen wurde. Trotz eines Notrufs an die 911 erlag sie später ihren Verletzungen. Richter Shaun Nakatsuru bezeichnete Katharine Boyle Hatcher als eine außergewöhnliche, freundliche und kreative Persönlichkeit. Während des Prozesses wurde bekannt, dass Colin Hatcher seit Langem unter schweren psychischen Erkrankungen, darunter Schizophrenie, leidet. Bei seiner Anhörung zeigte er ein neues Verständnis für seine Krankheit und erhält inzwischen eine Behandlung.
Die Staatsanwaltschaft hatte eine Mindesthaftdauer von 15 oder mehr Jahren gefordert, während die Verteidigung 10 Jahre vorschlug. Richter Nakatsuru setzte schließlich eine Mindeststrafe von 11 Jahren vor einer möglichen Bewährung fest. Hatcher hat keine Vorstrafen und wird weiterhin von seinem Vater und seinem Onkel unterstützt. Mit dem Urteil endet ein tragischer Fall, der die Familie tief erschüttert hat. Colin Hatcher muss mindestens 11 Jahre im Gefängnis verbringen, bevor eine Bewährung möglich ist. Die Behandlung seiner psychischen Erkrankung soll während der Haft fortgesetzt werden.
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