18 June 2026, 16:05

Lebensgefährliche Mutprobe: Zwei Jugendliche beim Train-Surfen in der S-Bahn erwischt

Rote S-Bahn-Kupplung - Bundespolizei verhaftet Teenager

Lebensgefährliche Mutprobe: Zwei Jugendliche beim Train-Surfen in der S-Bahn erwischt

Zwei Jugendliche wurden beim sogenannten Train-Surfen zwischen Schwetzingen und Mannheim erwischt. Bei der lebensgefährlichen Mutprobe ritten sie auf der Außenseite eines fahrenden S-Bahn-Zugs. Augenzeugen bemerkten das Duo und alarmierten sofort die Behörden.

Der Vorfall begann am Bahnhof Schwetzingen. Die 14- und 16-jährigen Jungen kletterten auf die Kupplung einer stehenden S-Bahn. Anschließend fuhren sie illegal auf dem Zugdach bzw. an der Außenwand mit – über drei Haltestellen hinweg, bis sie Mannheim-Rheinau erreichten.

Train-Surfen ist eine extrem riskante Praxis. S-Bahnen können Geschwindigkeiten von bis zu 160 km/h erreichen, wodurch die Fahrer starken Winden, heftigen Erschütterungen und möglichen Stromschlägen ausgesetzt sind. Zudem ist das Mitfahren an der Zugaußenseite strafbar.

Die Polizei schritt ein, nachdem Zeugen den Vorfall gemeldet hatten. Beamte nahmen die Jugendlichen in der Nähe des Bahnhofs Mannheim-Rheinau fest. Die Bundespolizei nahm sie vorläufig in Gewahrsam.

Mittlerweile wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Bahnverkehrs eingeleitet. Die beiden Teenager bleiben bis auf Weiteres in Untersuchungshaft. Die Behörden warnen eindringlich vor den tödlichen Gefahren des Train-Surfens.

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